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Freie SOA-Plattform von Sun

Web Services Interoperability Technology als Open Source

Auf der hauseigenen JavaOne-Konferenz hat Sun nun auch angekündigt, eine freie SOA-Plattform (Service Oriented Architecture) anzubieten. Dies geschieht durch die Freigabe weiterer Java-Techniken, zu denen der Java Studio Creator und der Java System Portal Server zählen. Außerdem hat Sun die Web Services Interoperability Technology als Open Source veröffentlicht, die die Interoperabilität von Web Services ermöglichen soll. Die Java Platform Enterprise Edition 5 ist nun kostenlos verfügbar.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Schrittweise will Sun weitere Java-Techniken freigeben, um so eine komplett freie SOA-Plattform für die Integration von Unternehmensanwendungen und Web Services anzubieten. Zu den Komponenten zählen der Java System Portal Server, die Engine der Business Process Execution Language (BPEL) aus der Java Composite Application Platform Suite (CAPS), das NetBeans Enterprise Pack sowie die Message Queue aus dem Java Message System (JMS). Auch die Web Services Interoperability Technology (WSIT) soll Teil der Plattform sein.

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So verspricht Sun, alle Komponenten des Java Portal Servers 7 freizugeben und ein passendes Webportal zu eröffnen. Bereits verfügbar ist die Java CAPS BPEL Engine für Geschäftsprozesse und Workflows. Auch die Werkzeuge des Java Studio Creator sollen als Teil von NetBeans.org freigegeben werden, ebenso wie das NetBeans Enterprise Pack. Einen Termin nannte Sun dafür jedoch doch nicht.

In Zusammenarbeit mit Microsoft entstand die Web Services Interoperability Technology, die die Interoperabilität zwischen Java- und .Net-Web-Services verbessern soll. Dabei stehen vor allem die Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit der Web Services im Vordergrund. WSIT soll ab sofort über Project Glassfish erhältlich sein, zudem veröffentlichte Sun bereits zuvor ein NetBeans-Plug-In.

Weiterhin nutzte Sun die JavaOne-Konferenz, um die Verfügbarkeit der Java Platform Enterprise Edition 5 anzukündigen, deren Spezifikationen erst Anfang Mai 2006 verabschiedet wurden. Die Java EE 5 soll vor allem die Entwicklung von Web- und Unternehmensapplikationen beschleunigen, dazu zählen die APIs Enterprise JavaBeans 3.0 (EJB) und JavaServer Faces. Auch das Java Persistence API und das Java API for XML-based Web Services (JAX-WS) sollen dazu beitragen.

EJB konvertiert über so genannte Annotations alte Java-Objekte in Web Services, während Java-WS automatisch Client- und Server-Code generieren soll. Java Faces 1.2 vereinfacht laut Sun die Entwicklung von Benutzerschnittstellen und generell soll weniger Code notwendig sein.

Für Linux, Solaris und Windows steht die Java EE 5 ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

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Ember 17. Mai 2006

Stimmt - ich fand schon immer, dass Java-Objekte ein bisschen unangenehm riechen ;)


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