E-Mail-Filesharer Pando erhält 7 Millionen US-Dollar
Die kleine Softwareanwendung erlaubt nach einer kostenlosen Registrierung, beliebige Dateien und Ordner an Dritte zu mailen – jedoch nicht als E-Mail-Attachment, was ab einer gewissen Größe unhandlich werden könnte, sondern nur als Download-Link. Zum Up- und Download wird die Software eingesetzt.
Versendet man eine Pando-Mail, zieht man die Dateien oder Ordner auf das Programmfenster, gibt noch die E-Mail-Adresse des Empfängers an und los geht's. Zuerst packt das Programm die Dateien und dann werden sie hochgeladen. Weiterer Vorteil gegenüber E-Mail: Der Upload kann sukzessive erfolgen, pausieren und später wieder aufgenommen werden.
Der Empfänger erhält eine E-Mail mit einem kleinen Attachment für Pando, das nach dem Öffnen den Download startet. Auch dies muss nicht am Stück erfolgen.
Zuerst fand eine geschlossene fünfmonatige Beta-Phase statt – nun ist Pando für jedermann zugänglich. Derzeit ist die Upload-Größe auf 1 GByte beschränkt, so dass man sehr große Dateien eventuell in mehrere Häppchen aufteilen muss.
Bislang wurden nach Unternehmensangaben rund eine halbe Million Downloads der Software verzeichnet und mehr als 1 Petabyte(öffnet im neuen Fenster) Daten ausgeliefert. Die erste Finanzierungsrunde des Start-ups bestritten BRM Capital und Wheatley Partners, die sich auch wieder an der zweiten Runde beteiligen.
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