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Fraunhofer-Gesellschaft baut keramische Brennstoffzelle

Enge Kooperation mit der Industrie. Am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) haben Forscher das Kernstück einer Brennstoffzelle auf neuartige Weise hergestellt. Die lamellenartigen "Stacks", an denen die Umwandlung von Brennstoffen in elektrischen Strom stattfindet, sollen sich so besonders günstig fertigen lassen.
/ Nico Ernst
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Damit könnte die Brennstoffzelle - wieder einmal - kurz vor einer flächendeckenden Markteinführung stehen. Bei dem Konzept des IKTS handelt es sich vor allem um einen neuen Verbundwerkstoff, der den Wissenschaftlern zufolge aus Metall, Glas und Keramik besteht. Aus diesem Material soll der Stack der Hochtemperatur-Brennstoffzelle bestehen, der mehrere tausend Grad aushalten muss. Die gesamte Zelle selbst wird dabei nur an winzigen Stellen derart heiß. Das Bauteil soll in ersten Labormustern eine Lebensdauer von über 5.000 Stunden erreicht haben. Das entspricht 208 Tagen ununterbrochener Nutzung.

Die Entwicklung fand in Zusammenarbeit mit der H.C. Starck GmbH, einer Tochter der Bayer AG, sowie der Webasto AG statt - Letztere ist ein Automobilzulieferer. Beide Unternehmen haben im vergangenen Jahr bereits ein Joint Venture namens Staxera gegründet, das die Vermarktung übernehmen soll. Staxera hat laut der Fraunhofer Gesellschaft auch in den Gebäuden der Forschungsinstitution Räume angemietet und einige Wissenschaftler eingestellt.

Das IKTS spricht ausdrücklich davon, dass die Serienfertigung der neuen Brennstoffzelle "bald" erfolgen soll, gibt dafür aber noch keinen konkreten Termin an.


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