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Credativ eröffnet Open Source Support Center

Unterstützung für zahlreiche Programme und Distributionen. Ein Problem beim Einsatz freier Software im Unternehmen ist zumeist die fehlende kommerzielle Unterstützung, wie sie bei proprietärer Software üblich ist. Die Credativ GmbH hat in Jülich daher nun ein Open Source Support Center eröffnet, um so Unternehmen beim Einsatz der unterschiedlichsten Open-Source-Projekte und Linux-Distributionen zu unterstützen. Das Angebot erstreckt sich dabei von Verträgen über gelegentliche Hilfestellung bis zum 24x7-Vertrag, der an 365 Tagen im Jahr gilt.
/ Julius Stiebert
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Credativ möchte mit dem Support Center Unterstützung für eine Vielzahl an Linux-Distributionen und Open-Source-Programmen bieten. Das deckt etwa die Distributionen Debian, Ubuntu, Suse, Red Hat und Xandros ab. Hilfe beim Einsatz der Desktop-Oberflächen GNOME und KDE bietet Credativ ebenso wie beim Einsatz der Datenbanken PostgreSQL und MySQL. Das weitere Angebot von Credativ deckt unter anderem die Telefonanlagen-Software Asterisk, den Webserver Apache, die Backup-Lösung Amanda und die Virtualisierungssoftware Xen ab.

Die Firma reagiert damit nach eigenen Angaben auf die Nachfrage vieler Unternehmen, die bereits freie Software einsetzen, für die jedoch entsprechende Unterstützung fehle. Das Support Center soll daher den Einsatz von Open Source genauso absichern, wie es bei proprietären Produkten in der Regel durch den Hersteller gewährleistet wird.

Das Angebot soll vor allem dadurch attraktiv sein, dass die von Credativ beschäftigten Support-Mitarbeiter zum Teil selbst Entwickler sind, die auch an den unterstützten Projekten mitarbeiten. Zudem arbeitet Credativ ohne vorgeschaltetes Call-Center, so dass die Anfragen direkt an die zuständigen Experten gerichtet werden können. Dabei bietet die Firma unterschiedliche Verträge an, von gelegentlichen Hilfestellungen bis zum 24x7-Support an 365 Tagen im Jahr mit monatlichen Inklusivstunden, die bei Nichtverbrauchen auch auf andere Dienstleistungen angerechnet werden. Die Preise sollen bei 180,- Euro monatlich beginnen.


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