Corsair und Nvidia tunen Speicher automatisch

Testergebnisse werden im Modul gespeichert

Speziell für Übertakter haben Corsair und Nvidia einen offenen Standard namens "Enhanced Performance Profile" (EPP) entwickelt. Dabei werden die Testergebnisse aus der Fertigung bei Corsair in jedem Modul gespeichert, ein Mainboard kann sich dann selbst darauf einstellen.

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Das EPP erweitert damit die vom Speicher-Normierungsgremium JEDEC vorgesehene SPD-Spezifikation. Jedes aktuelle Speichermodul trägt außer den RAMs selbst noch einen kleinen Baustein, in dem vor allem die Timing-Parameter gespeichert sind. Um den JEDEC-Standards zu entsprechen, werden darin aber nur die dem jeweiligen Speichertyp entsprechenden Taktfrequenzen und Spannungen gespeichert.

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Corsair und Nvidia wollen nun nicht benutzte Teile des Speichers im SPD mit zusätzlichen Parametern füllen, konkret nennen die Unternehmen die "Command Rate" und die maximale Spannung, mit der das Modul betrieben werden kann. Letzteres ist die Voraussetzung für einen höheren Speichertakt, den aber das Mainboard nach eigenen Tests des Benutzers anlegen muss.

Viele moderne Boards bringen Programme mit, mit denen dieses Austesten der maximalen Frequenz automatisch funktioniert. Bei der "Command Rate" handelt es sich um eine bisher nur schwer zu kontrollierende Einstellung, da sie von Modul zu Modul stark schwankt. Sie bestimmt, wie viele Takte (typischerweise 1 oder 2) vergehen, bevor nach der Auswahl eines Speicherchips über das Signal "Chip Select" (CS) ein Zugriff auf den Baustein erfolgen kann.

Laut Corsair sollen neue Mainboards die EPP-Daten beim Einschalten selbsttätig auslesen können und sich auf die Module besser einstellen, als das mit reinen SPD-Informationen möglich wäre. Das soll mit dem neuen nForce 590 SLI (Codename Tritium) von Nvidia klappen, der für AMDs neue Prozessoren für den AM2-Sockel vorgesehen ist. Die EPP-Module arbeiten auf anderen Plattformen aber wie gewohnt nur anhand der SPD-Daten und auf EPP-Boards wiederum ist auch ein manuelles Setzen der Parameter noch möglich.

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Corsair will die Technologie zuerst mit zwei Speicher-Kits aus zwei Modulen mit je 1 GByte anbieten: Das TWIN2X2048-6400C4 arbeitet nach DDR2-800 (CL4) und das TWIN2X2048-8500 nach DDR2-1066 (CL5). Preise und Liefertermine stehen noch nicht fest, Corsair will aber die EPP-Daten in allen seinen noch folgenden DDR2-Modulen speichern.

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