Spore - SimCity-Erfinder beeindruckte auf der E3

Ungewöhnliches Evolutions-Aufbaustrategiespiel mit Internetanbindung

Auf der E3 Expo zeigte SimCity-Erfinder Will Wright sein ungewöhnliches Aufbaustrategiespiel "Spore" in Aktion und begeisterte damit auch andere Spieleentwickler. In Spore wird der Spieler zum Schöpfer, er begleitet seine Kreaturen vom Einzeller über die Gründung einer Zivilisation bis hin zur Eroberung eines wachsenden Universums - dieses ist nicht nur mit computergenerierten Welten gefüllt, sondern auch mit den Schöpfungen anderer Spieler.

Artikel veröffentlicht am ,

Will Wright zeigt Spore
Will Wright zeigt Spore
Schon bevor die Spielefachmesse ihre Pforten täglich für Presse und Fachbesucher öffnete, bildete sich vor 9 Uhr morgens eine Schlange aus Entwicklern und Standpersonal vor dem kleinen Spore-Raum am Electronic-Arts-Stand. Vor den immer wieder schubweise eingelassenen, zusammengepferchten Interessenten zeigte Will Wright sein noch in Entwicklung befindliches Spiel. "Es ist sehr schwer, es gibt so viele Level zu zeigen", klagte Will Wright und konzentrierte sich auf den Kreaturen-Editor relativ am Anfang des Spiels, zeigte das Sozialverhalten der Zöglinge und ging dann im Schnelldurchlauf durch einige Spielelemente des Weltraumzeitalters.

Der Kreaturen-Editor
Der Kreaturen-Editor
Der gezeigte komplexe 3D-Kreaturen-Editor erlaubt es Spielern, ihre dem Einzeller- und Unterwasser-Dasein entwachsenen Lebewesen zu Landlebewesen werden zu lassen. Dabei ist die Bedienung laut Will Wright sehr einfach: Der Körper mit passender Wirbelsäule lässt sich mit der Maus wie virtuelle Knete formen - er kann rund, in die Länge gezogen oder gekrümmt sein. Schließlich werden in unterschiedlichen Ausführungen bereitstehende und modifizierbare Augen, Schlünde/Schnäbel und Gliedmaßen angepappt. An Arme und Beine kommen dann noch Krallen, Hufe, Finger oder Scheren. Zu guter Letzt werden die Schützlinge noch texturiert, wobei es Grundfarben und bis zu zwei Texturlagen gibt - etwa für Streifen.

Farb- und Texturauswahl
Farb- und Texturauswahl
Spore-Spieler sollen so in wenigen Minuten Ergebnisse produzieren können, für die professionelle Grafiker deutlich länger bräuchten, so Wright. Ist das Design vollbracht, wird die Kreatur in die Wildnis des Planeten entlassen. Durch das Kreaturen-Design hat der Spieler festgelegt, ob es sich um einen Pflanzen-, Fleisch- oder Allesfresser handelt, wie es frisst und welche Brüll-, Blök-, Fiep- und Brunftgeräusche die Kreatur macht. Wright machte sich in seiner Spore-Demonstration mit einer Art Krabben-Elch in der Beobachterperspektive gleich auf die Jagd nach schwächeren Gliedern der Nahrungskette. Die kleineren Gegner, deren Nest geplündert werden sollte, rotteten sich aber unverhofft zusammen und bissen bzw. pieksten gemeinsam zurück. Auch eine kleine Herde von größeren Pflanzenfressern hielt zusammen.

Wright schickte seine Schöpfung also notgedrungen in Richtung der eigenen Herde bzw. des eigenen Rudels. Um das Sozialverhalten zu zeigen, ließ der Spieleentwickler die direkt gesteuerte Kreatur einen Ruf ablassen, der daraufhin von den Artgenossen beantwortet wurde. Dieses Verhalten ist wichtig für die Bildung einer sozialen Gemeinschaft - und letztlich für die Gründung einer Zivilisation in Spore. Nachdem die Nahrungsaufnahme während der zeitlich beschränkten Präsentation nicht so recht glückte, ging es an die Fortpflanzung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Spore - SimCity-Erfinder beeindruckte auf der E3 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


AvalonMr 07. Mai 2009

Lil Wayne - Prom Queen (Promo Cds)

nochbesserwisser 15. Jul 2007

"Meinungssfreiheit" und "Freiheit" sind Ansichtssache. Während in den EU-Staaten...

HeilLoki 16. Sep 2006

DER GORF 11. Jul 2006

hier nochmal ohne die Rechtschreibfehler...

DER GORF 05. Jul 2006

Da bist du aber etwas falsch informiert, wir Menschen haben uns nicht aus Affen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
FreeBSD
Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server

Für sein Streaming-Angebot hat Netflix AMD-Hardware und das genutzte FreeBSD über Jahre extrem optimiert. Pläne für mehr gibt es bereits.

FreeBSD: Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server
Artikel
  1. Amazon, Gorillas & Co.: Was darf die Gig Economy?
    Amazon, Gorillas & Co.
    Was darf die Gig Economy?

    Kündigungen per Bot, GPS-Tracking und mehr: Onlineplattformen machen nicht nur in den USA mit Hire-and-Fire-Praktiken Schlagzeilen. Auch das deutsche Arbeitsrecht schützt nicht überall.
    Von Harald Büring

  2. Sjömärke: Ikea integriert drahtloses Laden in normale Tische
    Sjömärke
    Ikea integriert drahtloses Laden in normale Tische

    Ikea hat ein Qi-Ladegerät vorgestellt, um Tische mit drahtloser Ladetechnik zu versorgen. Es wird unten an der Tischplatte angebracht.

  3. 25 Jahre Independence Day: Ein riesiges Raumschiff und ein riesiger Erfolg
    25 Jahre Independence Day
    Ein riesiges Raumschiff und ein riesiger Erfolg

    "Willkommen auf der Erde!" Roland Emmerichs Independence Day ist ein Klassiker des Action-Kinos und enthält einen der besten Momente der Kinogeschichte.
    Von Peter Osteried

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • PCGH-PC mit Ryzen 5 3600 & RTX 3060 999€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Schwarz + Deathloop 99,99€ [Werbung]
    •  /