• IT-Karriere:
  • Services:

Urheberrechtsreform: Widerstand aus dem Bundesrat?

Ausschüsse fordern bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht

Im Bundesrat regt sich Widerstand gegen die Urheberrechtspläne der Bundesregierung. In einer "Empfehlung der Ausschüsse", die der Bundesrat am 19. Mai 2006 behandeln wird, wird ein bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht gefordert, das auch der Informationsfreiheit der Bürger stärker als bisher Rechnung tragen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Grundsätzlich wird die Anpassung des deutschen Urheberrechtsgesetzes an die EU-Vorgaben begrüßt, mit den Plänen der Bundesregierung scheinen die Ausschüsse der Länderkammer aber nicht einverstanden. Das Urheberrecht beeinflusse wesentlich die Rahmenbedingungen für die gesellschaftliche Nutzung der in Bildung, Wissenschaft und Forschung vorhandenen wirtschaftlichen Potenziale, heißt es in der Empfehlung der Ausschüsse. Die Länder machen kaum zu überschätzende Standortvorteile im globalen Wettbewerb aus, sollten die vielfältigen Möglichkeiten der Informationsgesellschaft durch ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht umfassend genutzt werden können. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Deutschland durch "ein weit über die berechtigten Interessen der Rechteinhaber hinaus ausgerichtetes Urheberrecht hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, die in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und insbesondere in den USA über das Prinzip des 'fair use' für Bildung und Wissenschaft bestehen".

Konkret geht es um eine Verknappung und Verteuerung des Zugangs zu Wissen, woran die Länder schon als Träger der Bildungseinrichtungen kein Interesse haben können. Kritisiert werden daher Einschränkungen der Nutzung von elektronischen Medien und Verfahren im Bereich der Infrastruktur von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken sowie Schulen und Hochschulen. Auch solle geprüft werden, ob bei der Ausgestaltung des Urheberrechts den Besonderheiten von "Open Access" und "Open Source" Rechnung getragen werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,19€
  2. 71,49€
  3. 4,25€

tss 17. Mai 2006

Ganz einfach keine Produkte mehr der GVU-Mitglieder zu kaufen? Ohne Geld können auch die...

Trios 16. Mai 2006

man, können sie auch nicht, sind doch Pflanzen. Dafür haben sie aber ein vegetatives, oder?


Folgen Sie uns
       


Sony Alpha 1 - Fazit

Die Alpha 1 von Sony überzeugt in unserem Test.

Sony Alpha 1 - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /