Apple: Kommt jetzt das richtige iPhone?
Ein solches Gerät dürfte nicht nur als Handy, sondern auch als iPod fungieren und damit den Absatz aus dem iTunes-Musikshop weiter befeueren. Derzeit hat Apple keine eigene Hardware für den Mobilfunk im Angebot, sondern nur eine Kooperation mit Motorola.
Die Wirtschaftswoche berichtet, dass das taiwanische Unternehmen Hon Hai Precision Industry gute Chancen hat, das iPhone zu produzieren. Hon Hai baut bereits den iPod Nano sowie den Mac mini. Auch mit BenQ habe Apple schon gesprochen, so die Wirtschaftswoche.
Doch die Pläne von Apple könnten noch viel weitergehen als der Vertrieb eines Handys suggeriert. Pam Duffey vom Marktforschungsunternehmen Visiongain erwartet, dass Apple in zwei Jahren so weit ist, als Mobilfunkbetreiber auftreten zu können, wobei sie allerdings davon ausgeht, dass Apple nur als Reseller operiert.
Duffey erwartet, dass in den USA Apples erster Vertriebspartner der Mobilfunkbetreiber Helio wird. Dieser startete erst im Mai 2006 seinen Betrieb und ist ein Joint Venture des Providers Earthlink sowie des südkoreanischen Telefonanbieters SK Telecom.
Interessantes Detail am Rande: Rob Gelick, jetzt Manager bei Helio, arbeitete nach WiWo-Informationen früher bei Motorola an der Entwicklung des Rokr-Handys – genau jenen Gerätes, das iTunes als erstes an Bord hatte. Es kann allerdings nur Songs abspielen und bietet eine iPod-ähnliche Oberfläche – Musik konnte man damit online nicht kaufen.
Die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtet indes von Plänen zwischen dem japanischen Mobilfunkunternehmen Softbank und Apple, die ebenfalls auf ein iPod-Handy abzielen. Dabei könnten die Songs auch direkt vom Handy aus heruntergeladen werden.
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