O2 holt auf, aber ...
Insgesamt zählte O2 Ende März 2006 rund 10,1 Millionen Kunden, ein Marktanteil von 12,5 Prozent. Zum Vergleich: E-Plus kommt auf 11,4 Millionen und einen Marktanteil von 14,1 Prozent. Die beiden Kleinen konnten ihren Marktanteil in den letzten zwölf Monaten steigern.
Zur Erhöhung der Kundenzahl bei O2 habe im ersten Quartal maßgeblich der Erfolg von O2 Genion beigetragen. Im abgelaufenen Quartal entschieden sich etwa 67 Prozent der 142.000 Neukunden mit Postpaid-Vertrag für den Tarif mit der Homezone. Insgesamt zählt O2 rund 3,7 Millionen Genion-Kunden, ein Zuwachs von etwa 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Über das Joint Venture mit Tchibo erreicht O2 zum Quartalsende 660.000 Kunden, ein Jahr zuvor waren es noch 250.000 Kunden.
Der Datenanteil am Serviceumsatz ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4 Prozent auf 24,5 Prozent gestiegen. Der Anteil der Kunden, die über SMS hinausgehende Datendienste nutzen, liegt mit rund 2,5 Millionen bei etwa 24 Prozent. Die Zahl der Nutzer ist um rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dennoch, die SMS legt weiter zu: Im ersten Quartal haben Kunden von O2 rund 742 Millionen SMS verschickt, das ist eine Steigerung um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) beträgt bei einem O2-Kunden 320,- Euro pro Jahr. Insgesamt ist die Entwicklung des ARPU aber rückläufig, wie im gesamten Mobilfunkmarkt, so O2. Wichtigste Ursache dafür ist die zweistufige Senkung der Terminierungsentgelte im Dezember 2004 und 2005 jeweils um rund 17 Prozent. Zum anderen spielt die steigende Anzahl an O2-Loop-Kunden eine Rolle.
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