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Motorola geht gegen RAZR-Plagiate vor

Handy-Hersteller muss RAZR-Nachbauten vom Markt nehmen. Auf dem asiatischen Markt wurden Plagiate von Motorolas RAZR-Linie angeboten. Dagegen ging Motorola juristisch vor und kann nun eine Einigung vorweisen, wonach der Hersteller der Nachbauten diese nicht weiter produzieren oder anbieten darf.
/ Ingo Pakalski
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Vor allem in China, Hongkong und Taiwan seien nach Motorola-Angaben Nachbauten der RAZR-Mobiltelefone verkauft worden, die von dem koreanischen Hersteller KBT gefertigt worden. Die Plagiate sollen V500 geheißen und den RAZR-Handys von Motorola sehr geähnelt haben.

Im Januar 2006 hatte Motorola in Korea eine Klage gegen KBT eingereicht, weil diese gegen Patente und Markenrechte verstoßen haben sollen. Bestandteil der Klageschrift war auch der Vorwurf, dass die Koreaner widerrechtlich das Produktdesign von Motorola übernommen haben.

Wie Motorola mitteilt, haben sich beide Unternehmen nun darauf geeinigt, dass KBT keine weiteren Modelle des V500 fertigen, vertreiben oder verkaufen werde. Zu weiteren Details dieser Einigung wurde Stillschweigen vereinbart.


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