• IT-Karriere:
  • Services:

Innovation: Blindenschrift-Drucker

Tintenstrahl-Drucktechnik löst Prägetechnik ab

Studierende der Berner Fachhochschule BFH in der Schweiz haben einen Blindenschrift-Drucker entwickelt, der auf Ink-Jet-Basis arbeitet. Diese Technik erlaubt es, die Braille-Schrift mit einer schnell trocknenden Tinte auf jeden Untergrund zu drucken.

Artikel veröffentlicht am , yg

Im Gegensatz zu dem neu vorgestellten Tintenstrahlverfahren verwenden die heute auf dem Markt käuflichen Drucker für Braille-Schrift das Prägeverfahren. Sie sind laut, teuer und erfordern Spezialpapier, damit die Schrift beim Stapeln und nach mehrmaligem Lesen nicht sofort wieder glattgebügelt ist.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. BÄKO München Altbayern und Schwaben eG, Taufkirchen

Der Ink-Jet-Blindenschrift-Drucker ist bei dem Material, das bedruckt werden soll, nicht so wählerisch: Auf jeglichen Untergrund, also auch auf Normalpapier, kann die schnelltrocknende Tinte aufgebracht werden. Sie zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit aus - ohne die geht es auch gar nicht, sollen die 0,3 Millimeter hohen Punkte dauerhaft erhalten bleiben.

Eigentlich handelt es sich um einen umgebauten Business-Drucker. Der Prototyp ist schwer und mit den Maßen von 60 auf 40 Zentimeter auch relativ groß. Das Serienprodukt soll jedoch mit einem A4-Tintenstrahldrucker vergleichbar sein.

Über drei Jahre lang haben die Studenten an dem Blindenschrift-Drucker gearbeitet. Die größten Probleme hat dabei Entwicklung des Verfahrens für den Blindenschrift-Druckkopf bereitet. Insbesondere die saubere Abstimmung zwischen Tinte und Druckkopf kostete viel Zeit, erklärt Fritz Bircher, der betreuende Professor des Projekts.

30 Blinde, die die Druckergebnisse testen durften, lobten, dass die 0,3 Millimeter hohen Punkte vortrefflich zu lesen seien und gut erhalten blieben. Das Projekt soll inzwischen so weit ausgereift sein, dass Medikamentenschachteln, wie es die gesetzlichen EU-Vorschriften in naher Zukunft verlangen, mit dem Artikelnamen und dem Verfallsdatum in Blindenschrift bedruckt werden können.

Bei der vierten Burgdorfer Innopreis-Verleihung, einem Schweizer Wettbewerb zur Förderung neuer Technologien, gewann das Braille-Projekt den Hauptpreis der Jury und den Publikumspreis.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Roccat Kain 122 Aimo für 53,99€, Roccat Kain 200 Aimo für 74,99€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

VaterEinesBlind... 21. Apr 2008

Der war nicht nur besonders flach, sondern zeugt zudem auch noch von Ihrem IQ, der kurz...

SHADOW-KNIGHT 12. Mai 2006

Einige scheinen hier nicht richtig lesen zu können oder zu wollen. Im Artikel wird ja...

torpedo 11. Mai 2006

Ja, an der FH Augsburg wurde auch mal was in der Richtung entwickelt. Allerdings für den...

LilaQ 11. Mai 2006

DURA-Brite Tinte von Epson


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

    •  /