Google-Produktfeuerwerk gezündet
"Google Co-op" soll das Spezialwissen der Anwender nutzen, um die Suche zu verbessern. Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen können dabei Seiten markieren, die zu ihrem Themenbereich gehören und so eine Linksammlung aufbauen, auf die andere Anwender zugreifen können, die diese Sammlungen abonnieren.
Neben der Einstiegsseite von Google Co-op(öffnet im neuen Fenster) ist auch das Abonnentenportal(öffnet im neuen Fenster) erreichbar, wobei derzeit nur englische Informationen für Australien, Kanada, Neuseeland und Großbritannien zur Verfügung stehen. Um den Dienst nutzen zu können, benötigt man ein kostenlos erhältliches Google-Konto. Eine Anleitung(öffnet im neuen Fenster) beschreibt, wie man selbst zum Co-op-Experten werden kann.
Dabei bietet Google Trends eine Unterscheidung nach Herkunft der Suchabfragen nach Städten und Regionen, sofern diese der IP der Suchenden tatsächlich zugeordnet werden können. Die Sprachenabfrage bezieht sich auf die Google-Interface-Sprache, von der aus gesucht wurde.
Von Google Notebook ist derzeit noch nichts zu sehen – es soll ein Organisationswerkzeug sein, mit dem Google-Fans ihre Rechercheergebnisse wie Textausschnitte, Bilder und Links samt Anmerkungen online sammeln und anderen – ganz web-2.0-mäßig – einen Blick darauf erlauben können. Google Notebook soll in der dritten Maiwoche 2006 unter www.google.com/notebook(öffnet im neuen Fenster) online gehen.
Das Windows-Programm 'Google Desktop 4 Beta'(öffnet im neuen Fenster) dient jetzt nicht nur der Desktop-Suche, sondern bildet die Basis für kleine Anwendungen, so genannte Google Gadgets, die gesondert installiert werden. Zu den Gadgets gehören zahlreiche Spiele, Mediaplayer, Wettervorhersagen, Nachrichten-Ticker und vieles mehr.
Mit Google Desktop 4 sollen die Anwender nach dem Anmelden ihre Einstellungen, Gadgets und Inhalte auch auf anderen Rechnern sofort abrufen können – die Konfiguration wird online gespeichert. Diese Option wird beim ersten Programmstart mit "Content und Einstellungen für Google Gadgets speichern" aktiviert. Auch der Zugriff auf andere Google-Dienste, wie beispielsweise Google-Video oder den Google-Kalender, sind vom neuen Google Desktop aus erreichbar.
Praktisch für Administratoren: Die umstrittene Funktion, mit der die vorhergehende Version der Software in der Lage war, eine Suchfunktion über mehrere Rechner hinweg anzubieten, indem sie die Daten zwischenzeitlich auf Googles Servern ablegte, kann nun auch netzwerkweit blockiert werden.
Die Google Desktop 4 Beta ist unter anderem auf Englisch und Deutsch über desktop.google.com(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Der Download ist ungefähr 2 MByte groß.