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Telekommunikation: Miese Tricks bei der Kundenwerbung

Verbraucherzentrale warnt vor unlauteren Methoden beim Werben um Telefonkunden

Im Kampf um neue Telefonkunden werden einige Telekommunikationsunternehmen immer dreister, warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie rät, sich gegen ungewollte Auftragsbestätigungen zu wehren.

Artikel veröffentlicht am , yg

Zwei Vorgehen sind dabei sehr beliebt: Zum einen locken die Firmen mit niedrigeren Tarifen, einem DSL-Anschluss oder dem Wechsel zu einem günstigeren Telefonanbieter durch Abschluss eines Preselection-Vertrages. Selbst wenn die Angerufenen kein Interesse bekunden oder lediglich Informationsmaterial anfordern, erhalten sie kurze Zeit später eine Auftragsbestätigung. Die andere Masche: In Einkaufszentren werden Kunden damit geködert, sie hätten 30 Freiminuten gewonnen, man benötige nur ihre Daten und Unterschrift. In Wahrheit findet sich die Unterschrift dann auf einem Vertrag wieder.

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Betroffene sollten den Anbieter darauf hinweisen, dass sie keinen Vertrag geschlossen haben. Sicherheitshalber sollten sie den Widerruf erklären oder gar den vermeintlichen Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Auch unerwünschte Telefonwerbung ist unzulässig und kann seitens der Verbraucherverbände abgemahnt werden.

Wer an der Haustür oder auf öffentlichen Plätzen von einem Werber überrumpelt wurde, kann den Vertrag innerhalb von zwei Wochen nach Unterzeichnung ohne Begründung schriftlich widerrufen, so die Verbraucherzentrale. Vorsicht: Unseriöse Werber datieren den Vertrag schon mal um einige Wochen zurück, um einen Widerruf zu erschweren oder sogar quasi unmöglich zu machen. Fehlt eine Widerrufsbelehrung auf dem Vertragsformular, kann der Vertrag jederzeit widerrufen werden. Dieser sollte am besten als Einschreiben mit Rückschein rausgehen.

Wer in diesem Zusammenhang die Unterstützung der Verbraucherzentrale benötigt, kann sich an die örtlichen Verbraucherberatungsstellen wenden. Telefonisch stehen die Experten der Verbraucherzentrale dienstags von 10:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 09001 77 80 80 4 zur Verfügung. Der Anruf kostet zwar 1,50 Euro pro Minute, dafür werden aber keine gesonderten Beratungskosten berechnet.

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Nemo 11. Mai 2006

Ich frage immer: 'Kling ja sehr interessant. Erzählen sie mir doch ein bisschen mehr...

Tomcat 11. Mai 2006

Zum Anwalt gehen bringt dir aber auch nichts, der kann naemlich nichts machen. In...

TieKei 11. Mai 2006

Ja, wenn du so dumm wärst, hättest du nicht nur die ganze Aktion nicht verstanden...

|| 10. Mai 2006

"Sicherheitshalber sollten sie den Widerruf erklären oder gar den vermeintlichen Vertrag...

Hackbraten mit... 10. Mai 2006

Genau, Linux Benutzer sind einfach zu schlau um auf Betrügereien hereinzufallen. Bei...


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