W3C stellt Web Services Addressing 1.0 vor
Der Standard für Web Services Adressing besteht aus der Kernspezifikation(öffnet im neuen Fenster) und den SOAP Bindings(öffnet im neuen Fenster) . Es handelt sich um eine transportneutrale Methode zum Ansprechen von Objekten in Web Services, die so genannte Endpunkt-Referenz (EPR) soll sich in verschiedenen Szenarien einsetzen lassen. Dabei werden Zieladressen, Antworten oder Fehler in SOAP-Nachrichten festgelegt, die über ein beliebiges Protokoll weitergegeben werden.
So kann sie zur dynamischen Erstellung und Konfiguration von Service-Endpunkt-Beschreibungen genutzt werden, wie sie für eine Session- oder Kunden-ID erzeugt werden. Auch die Referenzierung und Beschreibung von speziellen Instanzen, die bei der Interaktion mit einem Web Service entstehen, lassen sich mittels EPR erstellen. Zudem können Endpunktinformationen in zusammengeschlossenen Umgebungen ausgetauscht werden, bei denen die kommunizierenden Dienste gemeinsame Regeln und Protokolle nutzen.
Neben diesen Adressierungsfunktionen können EPRs auch eine Cookie-ähnliche Rolle beim Umgang mit Web Services übernehmen. Weiterhin gibt es so genannte Metadaten-Container, die zusätzliche Informationen wie beispielsweise WSDL-Beschreibungen in die EPR einfügen. Mit den SOAP Bindings können Entwickler Web Service Adressing zusammen mit SOAP 1.2 oder 1.1 nutzen.