Dünnes 12-Zoll-Notebook von HP
Als echtes Subnotebook ist das nc2400 mit 21,3 x 28,2 x 2,48 kleiner als ein A4-Blatt und dabei auch noch recht dünn gehalten. Es bringt nur 1,3 kg auf die Waage. Das dürfte an den besonders stromsparenden Komponenten liegen: HP setzt auf einen Ultra-Low-Voltage-Prozessor von Intel, den Core Solo U1400 (1,2 GHz) oder U1300 (1,06 GHz). Laut Intels Datenblättern liegt deren typische Leistungsaufnahme nur bei 5,5 Watt, was kompakte Kühlkonzepte ermöglicht.
Über den verwendeten Chipsatz schweigt sich HP noch aus, es dürfte sich aber um den 945 GMS mit integrierter Grafik von Intel handeln. Wie bei Business-Notebooks üblich hat der Kunde die Wahl zwischen WLAN-Chipsätzen von Broadcom oder Intel, weshalb das nc2400 nicht das Centrino-Logo trägt. Neben den üblichen Standards 802.11 b/g (maximal 54 MBit/s) steht auch eine Lösung für das seltene 802.11a (54 MBit/s) zur Verfügung.
Den professionellen Anwender spricht auch der Gigabit-Port für drahtgebundenes Ethernet an, die üblichen Schnittstellen (2 x USB, 1 x Firewire, VGA, v.92-Modem, Audio) komplettieren die Ausstattung. Festplatten bietet HP für die neue Serie nur von 40 bis 60 GByte an, es dürfte sich also um 1,8-Zoll-Modelle handeln - das spart Platz für das interne CD/DVD-Laufwerk. In der kleinsten Ausführung für rund 1.600,- US-Dollar ist das aber ein Combo-Drive, das DVDs nur lesen kann. Erst ab 2.249,- Dollar ist ein DVD-Brenner zu haben, der auch mit Double-Layer-Rohlingen zurechtkommt. Angaben zur Akkulaufzeit macht HP nicht.
Das Display misst bei allen Varianten 12,1 Zoll in der Diagonalen und verfügt laut HPs Produktseite(öffnet im neuen Fenster) über eine WXGA-Auflösung, dürfte also etwa 1.280 x 800 Pixel gleichzeitig darstellen können. Bei einem so kleinen Bildschirm muss man dann in Windows wohl mit großen Schriftarten arbeiten.
In den USA kann man das nc2400 bereits bestellen. Ob und wann es in Deutschland auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.



