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Drucksystem CUPS 1.2 erschienen

IPv6-Unterstützung und Druckerfreigaben über LDAP

Das freie Common Unix Printing System (CUPS) ist nun in der stabilen Version 1.2 verfügbar, die über 90 Änderungen seit Version 1.1.x mitbringt. Dazu zählen IPv6-Unterstützung und die Möglichkeit, verschlüsselte und unverschlüsselte Verbindungen über einen Port laufen zu lassen. Zudem können Drucker über LDAP freigegeben werden. Das Webinterface überarbeiteten die Entwickler ebenfalls.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das von der Firma Easy Software Products entwickelte CUPS ist als Standarddrucksystem für Unix gedacht. Es nutzt das auf HTTP 1.1 basierende Internet Printing Protocol (IPP), um seine Druckdienste über ein Netzwerk anzubieten. Den Line Printer Daemon (LDP), Server Message Block (SMB) und AppSocket unterstützt CUPS ebenfalls, jedoch mit eingeschränktem Funktionsumfang. Die Verwaltung erfolgt über ein Webinterface, wobei der Server über eine System-V- und Berkeley-Kommandozeilenschnittstelle angesprochen werden kann. CUPS nutzt Postscript-Drucker-Beschreibungen (PPD), um Drucker einzurichten, wie sie beispielsweise von LinuxPrinting.org für viele Modelle verfügbar sind.

Inhalt:
  1. Drucksystem CUPS 1.2 erschienen
  2. Drucksystem CUPS 1.2 erschienen

Die neue Version 1.2 unterstützt nun auch IPv6, sofern das Host-Betriebssystem diese Funktion bietet, und nutzt Unix Domain Sockets zum lokalen Drucken, was vor allem einen Geschwindigkeitsvorteil bringen soll. Mit der neuen Auto-SSL-Funktion erkennt CUPS selbstständig, ob eine Verbindung verschlüsselt ist. So können SSL- und TLS-verschlüsselte Verbindungen über denselben Port laufen wie unverschlüsselte Verbindungen. Über SNMP kann die Software außerdem andere Drucker im Netz aufspüren.

Des Weiteren lassen sich Drucker über LDAP in Version 3 im Netzwerk freigeben. CUPS bietet über das Netzwerk außerdem die Standardeinstellungen eines Druckers, wie die zu verwendenden Medien, an. Auch über den auf dem Server eingestellten Standarddrucker informiert CUPS, so dass Nutzer den richtigen Drucker schneller finden sollen. Wird ein eingerichteter Drucker auf dem Server gelöscht, informiert CUPS alle Clients, um so Timeouts beim Suchen des Druckers zu verhindern.

Drucksystem CUPS 1.2 erschienen 
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stimmt schon 31. Mai 2006

also ver. 1.2 war ja wohl echt halbfertiges Gefrickel zeugs. diese "ich verteidige linux...

lpd 10. Mai 2006

Weiß einer, ob die neue Version von Cups noch "Locher" unterstützt? Oder muss ich auf...

wiZ-art 10. Mai 2006

Das System selber ist nicht in PHP geschrieben, es handelt sich lediglich um PHP...


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