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Microsofts neuer Instant Messenger zum Download

Windows Live Messenger als öffentliche Beta-Version erschienen. Der bisherige MSN Messenger heißt künftig Windows Live Messenger und steht nun in einer öffentlichen Beta-Version zum Download bereit. Bislang gelangten Nutzer nur auf Einladung an die Beta. Als wesentliche Neuerung bietet der Windows Live Messenger VoIP-Funktionen, um aus der Instant-Messaging-Software heraus auch herkömmliche Telefonanschlüsse anrufen zu können sowie angerufen zu werden.
/ Ingo Pakalski
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Bei den VoIP-Funktionen im Windows Live Messenger kooperiert Microsoft mit Verizon und wickelt VoIP-Gespräche über den "Verizon Web Calling"-Service ab. Als "Windows Live Call" ist diese Neuerung in dem Instant Messenger zu finden. Darüber sollen sich dann beliebige Telefonnummern anrufen lassen, während der Windows-Live-Messenger von jedem anderen Telefon erreichbar sein soll. Angaben zu den dabei anfallenden Gebühren machte Microsoft ebenso wenig wie zu den verwendeten VoIP-Protokollen.

Darüber hinaus wurde die Kontaktliste überarbeitet, die selbst bei sehr vielen Einträgen den nötigen Überblick bieten soll. Über eine so genannte Word-Wheel-Funktion lässt sich die Kontaktliste automatisch sortieren. Außerdem hat Microsoft dem Neuling eine von vielen MSN-Messenger-Nutzern bisher schmerzlich vermisste Funktion spendiert: Der Instant Messenger kann endlich auch Nachrichten an Offline-Kontakte senden.

Microsofts Windows Live Messenger steht als aktuelle Beta-Version zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Für den Download wird ein Passport-Kennwort respektive ein Hotmail-Zugang benötigt. Der MSN-Messenger-Nachfolger Windows Live Messenger erwartet mindestens Windows XP und kann nicht auf früheren Windows-Versionen verwendet werden.


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