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Mobilcom: Verschärfter Preiskampf bei DSL

Insgesamt 15 Millionen Kunden im Mobilcom-Konzern. Mobilcom hat im Konzern, also einschließlich Freenet, seine Kundenzahl auf knapp 15 Millionen steigern können. Der Umsatz legte in den ersten drei Monaten 2006 um 16 Prozent zu – auf 522 Millionen Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Bereich Mobilfunk-Service-Provider zählt Mobilcom 5 Millionen Kunden, 449.000 mehr als vor einem Jahr. Rund 3,5 Millionen Kunden zählt der Konzern im Bereich Internetzugang und 5 Millionen bei der Telefonie sowie 1,4 Millionen im Segment Paid-Services.

Doch das Kundenwachstum und die dazu notwendigen Schritte belasten das Ergebnis: Der Rohertrag liegt mit 112,4 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahresquartals von 124,3 Millionen Euro. Das EBITDA ging um 19,1 Millionen Euro auf 38,1 Millionen Euro zurück.

Die liquiden Mittel im Konzern haben sich unterdessen auf 460,1 Millionen Euro erhöht. Das Konzernergebnis beträgt 18,0 Millionen Euro.

Anders als im Geschäftsbereich Mobilfunk-Service-Provider habe sich Freenet in einem stark verschärften Wettbewerbsumfeld im ersten Quartal 2006 behaupten müssen. Mobilcom verweist auf eine kleine Anzahl von Wettbewerbern, die nach Einschätzung des Managements auf Basis der von der Deutschen Telekom AG angebotenen "Net-Rental"-Einkaufskonditionen noch aggressivere DSL-Angebote gemacht hätten. Nur mit einer Steigerung der Marketingaufwendungen gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um knapp 50 Prozent auf 13 Millionen Euro habe freenet seine Position wahren und in den ersten drei Monaten 2006 75.000 DSL-Kunden gewinnen können.

Die DSL-Kundenbasis erhöhte sich somit auf 775.000 gegenüber 465.000 im ersten Quartal 2005. Beim Umsatz konnte freenet einen deutlichen Anstieg um mehr als 38 Prozent auf 196,6 Millionen Euro realisieren. Das EBITDA verringerte sich von 36,8 auf 27,1 Millionen Euro.


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