4G: Billig-Telefonierer-Netzwerk von Truphone

Test mit dem Nokia E61 erfolgreich

Die Telefongesellschaft Truphone aus Großbritannien will sich im Markt mit einem Netzwerk der nächsten Generation positionieren. Gespräche könnten damit sehr viel günstiger werden, als es derzeit üblich ist. Erreicht werden soll dies dadurch, dass die Kunden mit ihrem Handy über WLAN und das Internet telefonieren. Sobald sie jedoch das WLAN verlassen, schaltet das Mobiltelefon automatisch auf GSM-Netzbetrieb um. Truphone spricht bei dieser Technik von 4G und präsentiert sich als ersten 4G-Netzbetreiber. Getestet wurde diese Art der Telefonie mit dem Nokia E61.

Artikel veröffentlicht am , yg

Truphone spricht hier von einem 4G-Netz. Fakt ist jedoch, dass es eine genaue Definition von 4G noch nicht gibt. Nur eines ist bis dato allgemein anerkannt: 4G zeichnet sich durch hohe Datenraten, eine umfassende IP-Infrastruktur und den Gebrauch offener Internetstandards aus.

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De facto hat die Firma lediglich eine Software-Infrastruktur entwickelt, die es erlaubt, über Handys, die WLAN an Bord haben, zu telefonieren oder eine SMS zu schicken. Die Übertragung geschieht über den SIP-Protokoll-Standard (Session Initiation Protocol), der als offener VoIP-Standard bereits etabliert ist. Damit möchte Truphone garantieren, dass keine Probleme während der Telefonate auftreten. Sobald das Handy den WLAN-Zugang verlässt, kommt die klassische GSM-Technik zum Einsatz, so dass Gespräche nahtlos fortgeführt werden können, verspricht der Anbieter.

Während des Telefonats rund um einen Hotspot fallen keine Gebühren für einen Netzbetreiber an, an öffentlichen Hotspots muss jedoch wie für klassisches Surfen auch bezahlt werden. Für die Datenübertragung wird Truphone wohl ein Entgelt verlangen, es sollen sowohl Prepaid- als auch Vertragsmodelle im Gespräch sein. Wie die Preismodelle genau aussehen sollen, darüber schweigt sich der Anbieter derzeit aus.

Derzeit arbeitet Truphone an mobilen VoIP-Applikationen, die sich Smartphone-Besitzer auf ihren mobilen Begleiter spielen können. Die Anwendung soll Ende 2006 verfügbar sein.

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