"König des Spam" muss 4 Millionen US-Dollar zahlen

Wallace Sanford unterliegt vor Gericht gegen die FTC

Wallace "Spamford" Sanford wurde in den USA in einem von der Handelsaufsicht "Federal Trade Commission" (FTC) gegen ihn angestrengten Verfahren verurteilt. Der Spammer muss vier Millionen US-Dollar an den Staat zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits Anfang 2005 hatte sich Sanford reuig gezeigt und dem Spammen abgeschworen. Im Vorfeld des Prozesses gegen ihn wollte er die Richter offenbar gnädig stimmen - mit wenig Erfolg, wie sich jetzt zeigte.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker/in mit berufsbegleitendem Studium (Wirtschaftsinformatik o.ä.)
    Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Potsdam, Köln
  2. Solution Expert (m/w/d) IT & Digitalization
    Wienerberger Deutschland Service GmbH, Hannover
Detailsuche

Das Bezirksgericht von New Hampshire hat Sanford verurteilt, exakt 4.089.500 US-Dollar an den Staat zu zahlen. Dies seien die Gewinne, welche der Mann mit seinen Aktivitäten illegalerweise erzielt hätte. Was mit dem Geld geschieht, steht noch nicht fest, Privatklagen gegen Sanford sind weiterhin möglich.

Nach Überzeugung des Gerichts hatte Sanford PCs über eine Sicherheitslücke des Internet Explorers eine Spyware untergeschoben, welche das CD-Laufwerk öffnete und dann mit einem Popup-Fenster für die - natürlich von Wallace vertriebene - Anti-Spyware warb. Anzeigen für die von Sanfords Firma "Smartbot.net" vertriebene Software sollten den Absatz weiter antreiben. Sie wurden unter anderem von dem Unternehmen "Optintrade" geschaltet, das in einem ähnlichen Verfahren zu 277.000 US-Dollar Strafe verurteilt wurde.

Die FTC hat die Urteile auf ihrer Webseite zusammen mit dem Verlauf der Ermittlungen ausführlich dokumentiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Form Energy
Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen

Mit Geld von Bill Gates und Jeff Bezos sollen große, billige Akkus Strom für mehrere Tage speichern. Kann die Technik liefern, was sie verspricht?
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Form Energy: Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen
Artikel
  1. Brickit ausprobiert: Lego scannen einfach gemacht?
    Brickit ausprobiert
    Lego scannen einfach gemacht?

    Mit Kamera und Bilderkennung kann Brickit Lego digital einscannen. Das ist es aber nicht, was die App so praktisch macht.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

  2. Elektroautos: Amazon und Ford verhelfen Rivian zu weiteren Milliarden
    Elektroautos
    Amazon und Ford verhelfen Rivian zu weiteren Milliarden

    Der US-Elektroautohersteller Rivian hat weitere 2,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Damit könnte ein zweiter Produktionsstandort gebaut werden.

  3. Technologie: Ein Laser-Blitzableiter in den Alpen
    Technologie
    Ein Laser-Blitzableiter in den Alpen

    Flughäfen und andere große Anlagen können kaum vor Blitzeinschlägen geschützt werden. Ein Experiment mit einem Laser soll das ändern.

alder 09. Mai 2006

deine mudda

px 09. Mai 2006

Tja, schon traurig... ist golem.com zu haben? Dann braucht man doch einfach nur das .de...

Dildo 09. Mai 2006

Ich hab Unterlagen die beweisen können, daß Golem über Jahre hinweg von diesem Geilen...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Bosch Professional Amazon-Exklusives günstiger • Samsung G7 27" QLED Curved WQHD 240Hz 459€ • Kingston Fury 32GB Kit 3200MHz 149,90€ • 3 für 2 & Sony-TV-Aktion bei MM • New World vorbestellbar ab 39,99€ • Alternate (u. a. Deepcool RGB LED-Streifen 10,99€) • Apple Days [Werbung]
    •  /