• IT-Karriere:
  • Services:

Urteil im Krieg der Äpfel

Beatles unterliegen gegen den Computerhersteller

Wegen der Namensgleichheit mit ihrer Plattenfirma hatten die Ex-Mitglieder der Beatles Klage gegen den Computerhersteller Apple eingereicht. Nun ist das Urteil in dem Prozess gefallen, zur Freude des Computer- und iPod-Herstellers.

Artikel veröffentlicht am , nz

Die Plattenfirma der Beatles hat im Streit um den Namen "Apple" gegen den gleichnamigen amerikanischen Computerhersteller verloren. Apple darf auch weiterhin sein Apfel-Logo im iTunes Music Store verwenden.

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein, Freiburg im Breisgau
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Das Plattenlabel der Beatles, Apple Records, war der Meinung, durch iTunes würde Apple Computer vertragsbrüchig. Die Computerfirma hatte einst 38 Millionen Euro gezahlt und durfte danach zwar ihren Namen behalten, musste aber versichern, sich aus dem Musikgeschäft herauszuhalten.

Das Logo werde aber vor allem mit dem ITMS assoziiert, nicht mit Musik, so der zuständige Richter Edward Mann. Daher werde das frühere Übereinkommen der beiden Parteien nicht verletzt.

Alles fing damit an, dass die Beatles 1968 Apple Records gründeten und dafür einen Granny-Smith-Apfel als Logo verwendeten. Auf den Schallplatten war auf der einen Seite ein ganzer Apfel, auf der anderen eine durchgeschnittene Hälfte zu sehen. Bis heute hat die Firma die Rechte an den Beatles-Produkten. 1976 gründete dann Steve Jobs zusammen mit Steve Wozniak seine Firma Apple Computer mit einem angebissenen Regenbogenapfel-Logo.

Fünf Jahre später wurde Jobs wegen des Namens seiner Firma von den Beatles verklagt, konnte aber mit einer Zahlung von 116.000 Euro eine Einigung erzielen, die beinhaltete, dass er nichts mit Musik zu tun haben dürfe. 1989 gerieten die beiden Firmen wieder aneinander, weil Apple Computer ein Musikprogramm einführte. 1991 einigte man sich mit einer 38-Millionen-Euro-Zahlung an die Plattenfirma darauf, dass diese den Namen für "kreative Musikarbeiten" behalten dürfe, während die Computerfirma "Material und Dienste zur Reproduktion und zum Abspielen derartiger Inhalte" zur Verfügung stellen könne, aber nichts mit Tonträgern zu tun haben dürfe. Das bezog sich damals auf CDs und Kassetten, unklar war, wie es sich mit digitalen Musikdateien und deren Abspielgeräten verhält.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SanDisk Extreme microSDXC 400 GB für 77€ und Philips NeoPix Ultra für 349€ statt 449...
  2. 3€
  3. (u. a. Need for Speed Heat für 37,99€, Star Wars Jedi - Fallen Order Deluxe Edition XBO Code...

Turbohummel 09. Mai 2006

Ich kann mit einem Klick wmv's drauß machen. Ok, über deren Qualität lässt sich...

bringer 08. Mai 2006

Ne, aber Dollar die einfach in Euro umgerechnet werden :-)))

oder 08. Mai 2006

die heißen ja nicht einfach apple, sondern Apple Computer Inc. und das ist der...


Folgen Sie uns
       


Warcraft 3 Classic und Warcraft 3 Reforged im Vergleich

Classic vs Reforged: Im Video vergleicht Golem.de die Grafik der ursprünglichen Fassung von Warcraft 3 mit der von Blizzard erstellten Neuauflage.

Warcraft 3 Classic und Warcraft 3 Reforged im Vergleich Video aufrufen
Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Galaxy Z Flip Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor
  2. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  3. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

    •  /