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Motorola: Patent für Telefon mit Gefühl fürs Alter

Audio-Chips optimieren Lautstärke. Motorola hat einen Patentantrag eingereicht, der Telefone an die Probleme älterer Menschen anpasst. Das Telekommunikationsgerät, wie es in dem Patentantrag heißt, soll den Nutzer automatisch identifizieren und einen oder mehrere Audio-Prozessoren enthalten, die die Akustik des Telefons für die Hörmöglichkeiten älterer Personen optimieren.
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Anhand der Stimme, so steht es in dem Patentantrag(öffnet im neuen Fenster) , soll das Gerät erkennen, ob der Anwender in die Benutzergruppe der älteren Personen fällt. Spricht der Nutzer langsamer, weniger kraftvoll oder zittert die Stimme, so wird die Person als älter identifiziert und einem Profil zugeordnet. Die Benutzeridentifizierung scheint laut Motorola mehrere Profile speichern zu können - ähnlich wie es heute bereits mit den Profilen für die Art und Lautstärke der Klingeltöne in Mobiltelefonen möglich ist.

In Abhängigkeit des Profils werden hinterlegte Einstellungen wie Schriftgröße auf dem Display oder Lautstärke automatisch geladen. Wird das Profil für ältere Personen aufgerufen, so soll über spezielle Audio-Chipsätze die Lautstärke so gesteuert werden, dass auch Schwerhörige noch gut telefonieren können.

Die akustischen Prozessoren können digitale Audio-Ströme gezielt für ältere Menschen aufbereiten, indem z.B. die Töne auf die Frequenzen gelegt werden, die ältere Personen gut hören können.

Bisher sind dies nur Ideen, die Motorola in der Schublade hat. Die Techniken, die diese Szenarien umsetzen sollen, müssen noch entwickelt werden.


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