Vodafone: Telefonieren im Ausland bald 40 Prozent billiger

Preissenkung um 40 Prozent bis April 2007 im Vergleich zum Sommer 2005

In der Diskussion um zu hohe Roamimg-Gebühren für Handy-Telefonate im Ausland will Vodafone offenbar ein Zeichen setzen, wenn auch eher verhalten. Bis spätestens April 2007 werde man die Preise für die Auslandstelefonie in Europa um durchschnittlich 40 Prozent senken, verglichen mit den Preisen vom Sommer 2005.

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Aktuell verweist Vodafone weiter auf sein "ReiseVersprechen". Mit der Tarifoption kann im Ausland zum gleichen Tarif wie im Inland telefoniert werden, solange das eigene Minutenpaket reicht. Allerdings kommen für jeden Anruf 75 Cent hinzu.

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Bis April 2007 sollen die Preise bei Vodafone um durchschnittlich 40 Prozent sinken, bezogen auf die Preise im Sommer 2005.

Auch allen anderen europäischen Netzbetreibern will Vodafone deutlich reduzierte Großhandelspreise für Roaming auf Gegenseitigkeit anbieten: 45 Cent pro Minute statt derzeit über 70 Cent.

Damit gehe man weit über das hinaus, was die EU-Behörden beim Roaming fordern, meint Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland. Analysten schätzen, dass Roaming-Gebühren bei den europäischen Operatoren rund 10 Prozent der Gesamteinnahmen aus allen Telefongesprächen ausmachen und damit eine wahre Goldgrube darstellen. Die EU-Kommission forderte daher, dass die Preise für Auslandsgespräche um 40 Prozent gesenkt werden müssten. Nach den EU-Vorschlägen sollen die Netzbetreiber alle Gebühren ersatzlos streichen, die bei der Annahme von Gesprächen im Ausland entstehen.

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