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Editor Vim 7.0 erschienen

Unterstützung für Tabs und Rechtschreibprüfung während der Eingabe. Nach etwa vier Jahren Entwicklungszeit hat Bram Moolenaar nun die Version 7.0 des kostenlosen Editors Vim veröffentlicht. Vim ist voll kompatibel zum Unix-Editor Vi, bietet aber zahlreiche Erweiterungen. In der neuen Version sind dies beispielsweise Tabs, Vim-Script in Wörterbüchern und ein überarbeitetes System, um Änderungen rückgängig zu machen.
/ Julius Stiebert
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Vim ist eine Weiterentwicklung des Unix-Texteditors Vi, die gegenüber dem Original viele zusätzliche Funktionen bietet. Dabei ist Vim besonders auf die Bedürfnisse von Programmierern zugeschnitten. Die nun erschienene Version 7.0 unterstützt die Python-ähnliche Skripstprache Vim-Script beispielsweise auch in Listen und Wörterbüchern. Neben einer verbesserten Unicode-Unterstützung bietet die neue Version außerdem Tabs. Das System, um Änderungen rückgängig zu machen, wurde überarbeitet, so dass Text nicht versehentlich verloren gehen soll. In 50 Sprachen prüft der Editor die Rechtschreibung bereits während der Eingabe.

Zudem wurde zur Suche in Dateien eine Version von "grep" integriert, die auch mit komprimierten Dateien funktioniert. Auch Verzeichnisse auf anderen Computern, Zip- und Tar-Archive lassen sich in Vim nun durchsuchen. Dabei erkennen die Tar- und Zip-Plug-Ins fehlerhafte Archive und versuchen, die lesbaren Dateien zu entpacken. Besonders nützlich für Programmierer soll eine automatische Vervollständigung von Eingaben sein.

Vim läuft auf nahezu allen Unix-Derivaten, DOS, Windows, OS/2, Atari MiNT, BeOS, VMS, RISC OS, MacOS und Amiga. Die Software wird unter einer GPL-kompatiblen Lizenz veröffentlicht und kann kostenlos unter vim.org(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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