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Mark Shuttleworth will KDE-Entwickler einstellen

Canonical will Kubuntu stärken

Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth will den Ubuntu-Ableger Kubuntu stärken, das kündigte er gegenüber Golem.de an. So plant Canonical, die Firma hinter Ubuntu, auch KDE-Entwickler einzustellen. In einem Gespräch auf dem LinuxTag will Shuttleworth erste Details mit Kubuntu und KDE klären.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Anfang April 2006 hatte sich die deutsche Kubuntu-Fraktion über mangelnde Unterstützung durch Canonical, der Firma hinter Ubuntu, beschwert. Ubuntu-Gründer und Weltraumtourist Mark Shuttleworth lud Kubuntu und KDE daraufhin zu einem Gespräch auf dem LinuxTag in Wiesbaden ein, der am heutigen 6. Mai 2006 zu Ende geht.

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Im Vorfeld des Gespräches erklärte Shuttleworth gegenüber Golem.de, man werde Kubuntu zukünftig noch stärker unterstützen. "Mit der nächsten Ubuntu-Version 'Dapper Drake' verschicken wir erstmals auch kostenlos Kubuntu-CDs", so Shuttleworth. "Und wir werden KDE-Entwickler einstellen, die an Kubuntu arbeiten."

Im Gespräch mit Kubuntu und KDE wollte Shuttleworth sein Engagement weiter bekräftigen: "Ich sage ihnen, dass wir gemeinsam ihre Arbeit optimal integrieren und präsentieren wollen. So dass auch ihre Großmutter Kubuntu benutzen kann." Ubuntu nutze zwar weiterhin GNOME, doch KDE habe durchaus Priorität für Canonical, so Shuttleworth weiter. Der Ärger, den es um Kubuntu.de gegeben habe, sei jedoch das Problem eines einzigen Entwicklers gewesen, der sich persönlich benachteiligt gefühlt hätte, erklärte Shuttleworth. Diese Kritik stammte seiner Aussage nach nicht vom gesamten Kubuntu-Projekt.



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rem 09. Mai 2006

und ein schlichtes kde als grundeinstellung kriegt man bei der kde-konfigurationswut...

CyberEye 08. Mai 2006

Ohne jetzt überheblich zu wirken, aber kennst Du "The GIMP"? Dieses Programm bietet mehr...

CyberEye 08. Mai 2006

Du darfst hier aber nicht vergessen, dass die über 5000 Programmierer sicher nicht nur...

neocon 07. Mai 2006

..."wohlhabende" ist wohl etwas untertrieben. Sagen wir mal Superreiche. Wäre es aber...

neocon 07. Mai 2006

Ne, so ein neumodischer Krimskrams wie Floppies und CD-ROMs kommen mir nicht ins Haus...


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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