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GTK+ 2.10 setzt verstärkt auf Drag-and-Drop

Erste Entwicklerversion 2.9 erschienen. Das GUI-Toolkit GTK+ ist in Version 2.9 erschienen, der ersten Entwicklerversion, die als Basis für die nächste Hauptversion 2.10 dient. Das unter anderem von der Desktop-Umgebung GNOME verwendete Toolkit bietet neue Programmierschnittstellen und setzt an weiteren Stellen auf Drag-and-Drop.
/ Julius Stiebert
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GTK+ 2.9 ist die erste Entwicklerversion, die zur nächsten Hauptversion 2.10 führen wird. Damit soll sich auch nur Programmierern eine Vorschau bieten, diese sollen die neue Version jedoch noch nicht produktiv verwenden. Unter anderem bietet die Version 2.9 ein neues, plattformübergreifendes API, um Symbole im Systray des verwendeten Desktops anzuzeigen. Ein Framework, um Rich-Text zu kopieren und Drag-and-Drop zu verwenden, ist ebenso neu hinzugekommen. Damit kann man mit GtkNotebook nun auch Tabs umsortieren und auf den Desktop ziehen, um so ein neues Fenster zu öffnen.

Der Dateiauswahldialog kommuniziert nun asynchron mit Backends, um das Dateisystem nicht zu blockieren. Damit geht auch eine neue Version des GTK+-Application-Binary-Interfaces (ABI) einher. Der Dialog, um einen bestimmten Pfad zu öffnen, ist nun fest im Dateiauswahldialog integriert und muss nicht mehr manuell über eine Tastenkombination aufgerufen werden. Darüber hinaus soll GTK+ 2.9 vielfältige Änderungen für die Verwendung von Themes mitbringen und besser auf Systemen mit Touchscreens funktionieren. Das Gimp Drawing Kit (GDK) - das als Wrapper zwischen X Window System und GTK+ einfache Rendering-Aufgaben übernimmt - erhielt nun ein Backend für MacOS X und DirectFB.

Die neue Entwicklerversion steht ab sofort auf dem FTP-Server des GTK-Projektes zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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