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Festnetz-Telefonate zum Handy: 5 Cent angemessen?

Entscheidung um Terminierungsgebühren geht in die heiße Phase

Eine letzte Chance hatte die Bundesnetzagentur den Mobilfunkern gegeben, um die hohen Preise für Gespräche vom Festnetz zum Handy zu senken. Die im BREKO organisierten Festnetzbetreiber halten 5 Cent pro Minute für angemessen.

Artikel veröffentlicht am ,

Je nach Mobilfunkunternehmen werden derzeit 12,4 bzw. 11 Cent pro Minute fällig, wenn ein Festnetzanbieter Gespräche in die Mobilfunknetze weiterleitet. Umgekehrt sind die Gespräche vom Handy ins Festnetz zum Teil deutlich billiger.

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Nun rechnet E-Plus vor, dass in den Netzen der großen Anbieter bei der Übernahme von Festnetzgesprächen Kosten von 4,95 Cent je Minute entstehen, meldet der BREKO und zeigt sich über diese Einschätzung erfreut. Die Berechnungen von E-Plus würden sich exakt mit den Forderungen des Verbandes decken.

In seinem eigenen Netz berechnet E-Plus die Kosten allerdings mit 9,04 Cent. E-Plus und O2 sind hier gegenüber T-Mobile und Vodafone im Nachteil, da sie auf Grund ihrer Frequenzen mehr Basisstationen bauen müssen. Zudem profitieren die beiden Großen stärker von Skaleneffekten.

Der BREKO hält eine Spreizung der Entgelte zwischen kleinen und großen Mobilfunkbetreibern für legitim, lässt aber offen, ob ein so großer Abstand gerechtfertigt sei.

Alledings nimmt E-Plus dabei eine Sonderrolle ein. Wie Teltarif berichtet, haben T-Mobile, Vodafone und O2 miteinander und mit den meisten Festnetzgesellschaften Verträge geschlossen. Dabei seien für T-Mobile und Vodafone Gebühren von 9,5 Cent pro Minute vorgesehen, für O2 knapp 11 Cent. E-Plus hingegen fordere einen deutlich größeren Preisabstand zu den beiden großen Anbietern. Laut FAZ schließt E-Plus-Geschäftführer Thorsten Dirks eine freiwillige Einigung mit den Wettbewerbern aus. Er fordere eine Absenkung auf die jeweiligen Kostenniveaus.

Die Bundesnetzagentur droht den Mobilfunkern mit einer Vorabregulierung, falls die Vorschläge der Mobilfunker unter den Erwartungen bleiben würden. Anfang April 2006 hatte die Welt berichtet, T-Mobile und Vodafone müssten ihre Terminierungsgebühren von derzeit 11 auf wahrscheinlich 9 Cent pro Gesprächsminute verringern, E-Plus und O2 dürften weiterhin 1,4 Cent mehr verlangen. Diese Zahlen wären aber weit weg von dem, was sich beispielsweise der BREKO erhofft, der einige regionale Telekommunikationsanbieter vertritt.

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Halsab Schneider 09. Mai 2006

google: bwhz gibt ne ganze Page zu dem Thema. ;-)

laxroth 08. Mai 2006

der zweifler 08. Mai 2006

Wimax ersetz im Mobilfunk allerhöchstens in Ballungsgebieten Funkzellen. Das sind die...

ikke 05. Mai 2006

dann alle zu e-plus damit sie auch ein "großer" werden. branding etc ist da sowieso viel...


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