Zum Hauptinhalt Zur Navigation

T-Mobile: HSDPA nun im gesamten UMTS-Netz verfügbar

T-Com sucht Tester für WLAN-Handy T-One. Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile sein gesamtes UMTS-Netz mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ausgestattet. Die Technik erhöht den Downstream von UMTS-Verbindungen deutlich, bis zu 1,8 MBit/s stehen bei T-Mobile damit derzeit zur Verfügung. Der Upstream liegt bei 384 KBit/s.
/ Jens Ihlenfeld
12 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Derzeit steht UMTS mit HSDPA von T-Mobile in über 1.000 Städten in Deutschland zur Verfügung. Die Telekom-Tochter erreicht so nach eigenen Angaben etwa 60 Prozent der Bevölkerung. Insbesondere in Orten mit mehr als 50.000 Einwohnern habe man den Aufbau forciert.

In Kürze will T-Mobile zudem den Wechsel zwischen WLAN und UMTS erlauben, eine bestehende Datenverbindung soll dann unterbrechungsfrei gehalten werden.

Für den 16. Mai 2006 kündigte die Konzernschwester T-Com einen Pilottest für das WLAN-Handy TC 300 an, das in beiden Netzen arbeitet. Unter dem Namen T-One soll das Angebot vermarktet werden, 1.000 sollen es zunächst testen und bekommen die Endegeräte dafür gratis gestellt. Anmeldungen sind bis 14. Mai 2006 unter t-one.de(öffnet im neuen Fenster) möglich, vorausgesetzt wird ein DSL-Anschluss bei T-Online mit mindestens 2 MBit/s. Der Test soll bis zum 30. Juni 2006 laufen, die Markteinführung ist für die Jahresmitte 2006 geplant.

Bei HSDPA sind zudem weitere Bandbreitensteigerungen geplant: Schrittweise werde man die Bandbreite auf bis zu 7,2 MBit/s erhöhen, so T-Mobile.

Daneben zählt T-Mobile jetzt knapp 7.000 WLAN-HotSpots, an denen die Kunden ebenfalls ins Internet gehen können. Weltweit bietet T-Mobile rund 20.000 HotSpots.

Und auch wer ohne WLAN und UMTS surft, kann dank EDGE-Unterstützung (Enhanced Datarates for GSM Evolution) in einigen Regionen schneller mit dem Handy ins Internet, sofern dieses EDGE unterstützt. Die GSM-Technik bietet Übertragungsraten von bis zu 220 KBit/s.


Relevante Themen