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Handy-Spiele: (K)ein wachsender Markt?

Spiele sind zu teuer, unpassend oder die Handy-Nutzer haben gar kein Interesse. Der Markt für mobile Spiele-Downloads tritt auf der Stelle, wollen die Marktforscher von M:Metrics herausgefunden haben. Drei Gründe hemmen laut M:Metrics das Wachstum in Deutschland, Großbritannien und den USA: Die Spiele seien zu teuer, viele Nutzer finden trotz zahlreicher neuer Titel nicht das richtige Spiel oder hätten einfach kein Interesse.
/ Jens Ihlenfeld
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Laut M:Metrics haben rund 4,2 Prozent der britischen, aber nur 2,5 Prozent der deutschen sowie 2,7 Prozent der US-amerikanischen Handy-Nutzer im März 2006 eine Spiel auf ihr Handy heruntergeladen und die Zahlen seien über die letzten Monate relativ konstant. Die Marktforscher machen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Kauf neuer Handys und den Veränderungen beim Absatz mobiler Spiele aus.

Fast jeder Dritte, der ein Spiel herunterlädt, tut dies zum ersten Mal, aber nur 0,5 bis 0,8 Prozent der Mobilfunknutzer pro Monat laden erstmals ein Spiel herunter. Zwischen 20 und 30 Prozent der verkauften Spiele geht auf Wiederholungskäufe zurück.

In Deutschland haben laut M:Metrics rund 22,8 Prozent der Handy-Nutzer auf ihrem Mobiltelefon gespielt, aber nur 7,1 Prozent haben das Spiel zuvor selbst heruntergeladen. An der Auswahl neuer Titel oder deren Qualität liege es aber nicht, meint M:Metrics. Vielmehr fanden auf Deutschland bezogen 39,9 Prozent derer, die keine Spiel gekauft haben, die Spiele einfach zu teuer, 20,4 Prozent konnten kein passendes Spiel finden und 17,5 Prozent interessieren sich nicht für mobile Spiele.

Dabei gibt es auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Zwar spielen Frauen wie Männer, Letztere laden aber eher ein Spiel herunter. Überhaupt laden Männer zwischen 18 und 34 Jahren die meisten Spiele herunter und sind für 30 und 35 Prozent der Downloads verantwortlich.


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