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OpenDocument-Format ist ISO-Standard

ODF Alliance hofft auf breitere Akzeptanz. Das freie Format für Office-Dateien OpenDocument wurde von der International Organization for Standardization (ISO) als internationaler Standard anerkannt. Die ODF Alliance, eine Gruppe, die die Nutzung des Formates fördern will, erhofft sich dadurch vor allem eine stärkere Akzeptanz in Europa.
/ Julius Stiebert
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Nach sechsmonatiger Abstimmungszeit hat die ISO das OpenDocument-Format als internationalen Standard anerkannt. Nachdem es keine Gegenstimmen gab, ist das Format nun als ISO/IEC 26300 bei der ISO verzeichnet. Vor der endgültigen Veröffentlichung des Standards stehen jedoch noch einige Formalitäten, erst dann ist das freie Dokumentenformat als offizieller Standard verfügbar.

Vor allem in europäischen Ländern, wo ISO-Standards teilweise bevorzugt behandelt werden oder gar vorgeschrieben sind, könnte die Standardisierung zur weiteren Verbreitung des Formates beitragen. Dies begünstigt gleichermaßen Programme, die OpenDocument nutzen, wie beispielsweise OpenOffice.org, StarOffice und KOffice. Die ODF Alliance – ein Zusammenschluss aus 150 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Gruppen – rechnet daher konkret damit, dass das OpenDocument-Format künftig in europäischen Regierungseinrichtungen genutzt wird.

Das freie OpenDocument-Format wurde im Mai 2005 von der OASIS vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein auf XML basierendes Format, das auf Basis des OpenOffice.org-Formats entwickelt wurde. Im Oktober 2005 wurde es der ISO zur Standardisierung vorgelegt. Auch Microsoft hat seine XML-Formate bei der ISO zur Standardisierung eingereicht, hier steht die Abstimmungszeit allerdings noch bevor.


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