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Berühr mich! Edles Schokoladen-Handy mit TouchPad

Tri-Band-Handy mit 1,3-Megapixel-Kamera, Bluetooth und MP3-Player. In einem spiegelglatten, schwarzen, 15 mm dünnen Gehäuse zeigt sich die aktuelle Neuvorstellung von LG: das Chocolate-Handy. Das Mobiltelefon mit Schiebemechanismus weist zur Bedienung ein Touchpad auf, das statt sonst üblicher Tasten zum Einsatz kommt und das edle Äußere des Geräts unterstreicht. Die inneren Werte des Tri-Band-Handys entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und schließen eine 1,3-Megapixel-Kamera, Bluetooth sowie einen MP3-Player mit 128 MByte Speicher ein.
/ Ingo Pakalski
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LG will mit dem Chocolate-Handy vor allem den designorientierten Handy-Kunden ansprechen und verpasst dem Gerät ein edles, schwarzes Gehäuse mit einer spiegelnden Oberfläche. Dabei misst das Gerät gerade einmal 15 mm, ist damit ähnlich dünn wie die RAZR-Modelle von Motorola und liegt sehr angenehm in der Hand. Unterhalb des Displays befindet sich ein TouchPad, das rot aufleuchtet, sobald das Handy aufgeschoben oder die Tastensperre aufgehoben wird. Das mit Wärmesensoren bestückte TouchPad nimmt Befehle bei sanfter Berührung entgegen und bietet eine angenehme Steuerung, wie sich Golem.de bei einem Kurztest überzeugen konnte.

Nach dem Aufschieben des Mobiltelefons entblößt sich eine Handy-Klaviatur mit üblichen Tasten, die allesamt leicht erreichbar und auch für größere Finger zielsicher zu treffen sind. Auch die Digitalkamerafunktion steht erst bei aufgeschobenem Handy zur Verfügung, womit die Kameralinse bei geschlossenem Zustand gleich vor Kratzern und Verschmutzungen geschützt ist.

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Die 1,3-Megapixel-Kamera verfügt über ein 4faches Digitalzoom mit Kameralicht für Aufnahmen in dunkler Umgebung. Videos zeichnet die Kamera mit einer Auflösung von 176 x 144 Pixeln auf. Ein integrierter MP3-Player spielt auch die Musikformate WMA, AAC, AAC+ sowie AAC++ und kann über einen Knopf an der Seite des Handys aufgerufen werden.

Für Klingeltöne, Bilder, Videos und Musikdateien steht ein interner Speicher von 128 MByte bereit, der sich allerdings nicht erweitern lässt. Bei einer USB-Verbindung soll sich der interne Speicher wie ein normaler Wechselspeicher im Betriebssystem anmelden, so dass keine separate Software vonnöten ist.

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Im 95 x 48 x 15 mm messenden Chocolate-Handy steckt ein TFT-Display mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixeln, auf dem sich bis zu 262.144 Farben darstellen lassen. Das Tri-Band-Gerät für die GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz unterstützt GPRS der Klasse 10 und verfügt über Bluetooth sowie einen USB-Anschluss. Eine Infrarotschnittstelle ist leider nicht an Bord. Zu den weiteren Leistungsdaten zählen MMS-Unterstützung, Kalender, Aufgabenliste, ein Browser nach WAP 2.0, Java MIDP 2.0, ein POP3-E-Mail-Client sowie ein Vibrationsalarm.

Nicht glänzen kann das 83 Gramm wiegende Chocolate-Handy allerdings bei den Akkulaufzeiten. Schon nach rund 3 Stunden Gesprächszeit muss der Akku wieder ans Netz, die Bereitschaftsdauer fällt mit etwa 8 Tagen immerhin weniger bescheiden aus.

Das Chocolate-Handy von LG soll ab sofort zum Preis von 449,- Euro ohne Vertrag in den Läden stehen. Debitel bietet das Mobiltelefon bereits mit Vertrag(öffnet im neuen Fenster) an, womit der Gerätepreis auf 49,- Euro rutscht. In naher Zukunft soll das LG-Mobiltelefon aber auch über die vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber zu haben sein. Zum Lieferumfang zählen eine Tasche, ein Synchronisationskabel und ein Stereo-Headset mit Fernbedienung. An die Fernbedienungseinheit des Headsets lassen sich herkömmliche Kopfhörer über eine 2,5-mm-Klinkenbuchse anschließen.

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Mit dem Chocolate-Handy leitet LG für den deutschen Markt einen Wechsel in der Unternehmensphilosophie ein und will sich fortan stärker im Handy-Markt als eigene Marke positionieren. Bislang wurden LG-Mobiltelefone zumeist exklusiv über einzelne Netzbetreiber angeboten, womit der Markenname für den Kunden eher in den Hintergrund gerückt ist. Mit dem Chocolate-Handy eröffnet LG eine neue "Black Label"-Reihe, welche die Koreaner mit Plakaten, Zeitungs- und Zeitschriftenannoncen sowie TV-Spots intensiv bewerben wollen.

Mit dem Produktnamen Chocolate will LG ausdrücken, dass das Mobiltelefon mit einer ähnlichen Sinnlichkeit behaftet ist, wie es auch bei Schokolade der Fall sei. Außerdem habe man bewusst auf eine kryptische Bezeichnung aus Zahlen und Buchstaben verzichtet, womit sich LG offenbar an Motorolas Namensgebung ihrer aktuellen Mobiltelefone orientiert.


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