• IT-Karriere:
  • Services:

Nanoröhrchen als Chip-Kühlung

Klettverschluss aus Kohlenstoff

Die Forscher des "Cooling Technologies Research Center" an der Purdue Universität im US-Bundesstaat Indiana haben erneut ein neues Konzept zur Chip-Kühlung entwickelt. Sie konstruierten auf der Chip-Oberfläche einen Teppich aus Kohlenstoffröhrchen, der sich wie ein Klettverschluss an den Kühlkörper anheften lassen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Kohlenstoff ist der beste bekannte Wärmeleiter - wäre es technisch machbar, würde der Blechdeckel namens Heatspreader auf modernen Prozessoren längst aus Diamant bestehen. Andererseits braucht man, um Wärme schnell zu verteilen, eine möglichst große Oberfläche. In einem Chip entstehen immer so genannte "Hot Spots", die wesentlich heißer als andere Teile werden.

Stellenmarkt
  1. Garmin Würzburg GmbH, Würzburg
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg

Das "Cooling Technologies Research Center" (CRTC), aus dem auch die kürzlich veröffentlichte Wasserkühlung auf dem Chip stammt, will nun für beide Probleme eine neue Lösung gefunden haben. Die Forscher konstruierten dazu Nanoröhrchen aus Kohlenstoff auf der Oberfläche eines Silizium-Wafers. Die Röhrchen messen zwischen weniger als 1 und 100 Nanometern. Bei 1 Nanometer sind sie nur noch 10 Kohlenstoffatome breit.

Ganz wie bei einem Klettverschluss greifen diese Teppiche aus Nanoröhrchen ineinander. Sie erzeugen zwar laut der Wissenschaftler keine besonders belastbare mechanische Verbindung, verteilen die Wärme aber besonders schnell und effektiv. Wie die Forscher die Röhrchen in großer Anzahl hergestellt haben, verraten sie noch nicht. Ihre Arbeit stellen sie aber in der Mai-Ausgabe des "International Journal of Heat and Mass Transfer" vor. Die Technologie soll schon weit genug für die kommerzielle Anwendung entwickelt sein. Dazu wurde im Silicon Valley bereits ein Unternehmen namens "Nanoconduction Inc." gegründet, das die Forschung des CRTC unterstützt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-76%) 14,50€
  2. 29,99€
  3. 4,99€
  4. (-67%) 9,99€

Cayn 04. Mai 2006

Die haben das schonmal vor 3 Jahren versucht. Mal ganz davon ab, das wenn das kommt es...

fo-eniks 04. Mai 2006

flüssig stickstoff..? :P


Folgen Sie uns
       


Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt

Eine Visitenkarte muss nicht immer aus langweiligem Papier sein. Patrick Schlegels Visitenkarte hat einen USB-Speicher, spielt Musik und kann würfeln.

Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt Video aufrufen
Kryptographie: Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator
Kryptographie
Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator

Mit der Maximator-Allianz haben fünf europäische Länder einen Gegenpart zu den angelsächsischen Five Eyes geschaffen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Security Bundestagshacker kopierten Mails aus Merkels Büro
  2. Trumps Smoking Gun Vodafone und Telefónica haben keine Huawei-Hintertür
  3. Sicherheitsforscher Daten durch Änderung der Bildschirmhelligkeit ausleiten

Cyberpunk 2077 angespielt: Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms
Cyberpunk 2077 angespielt
Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms

Mit dem Auto von der Wüste bis in die große Stadt: Golem.de hat den Anfang von Cyberpunk 2077 angespielt.
Von Peter Steinlechner

  1. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 nutzt Raytracing und DLSS 2.0
  2. Cyberpunk 2077 Die Talentbäume von Night City
  3. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 rutscht in Richtung Next-Gen-Startfenster

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


      •  /