Microsoft und Yahoo gegen Google

Googles Desktop-Suche und Mail-Angebot gefährden MS-Software-Imperium

Wieder einmal gibt es Spekulationen über eine Zusammenarbeit von Microsoft und Yahoo, auch eine Beteiligung von Microsoft an Yahoo stehe in der Diskussion, berichtet das Wall Street Journal. Google habe einige Anwendungen im Portfolio, die Microsoft langfristig gesehen gefährlich werden könnten.

Artikel veröffentlicht am , yg

Wachsender Druck auf Microsoft - sowohl von Seiten der Aktionäre als auch durch den Erfolg des Suchmaschinenbetreibers Google, der in den letzten zwölf Monaten seine Führung im Suchgeschäft ausbauen konnte - würde eine Übernahme, Beteiligung oder eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Yahoo rechtfertigen, berichtet das Wall Street Journal.

Inhalt:
  1. Microsoft und Yahoo gegen Google
  2. Microsoft und Yahoo gegen Google

Die letzten Quartalsergebnisse haben ein trauriges Bild gezeichnet: Der Bereich Internet und Online-Suche MSN schrieb rote Zahlen und musste Umsatzverluste hinnehmen. Insbesondere im Bereich Werbeeinnamen ist Microsoft weniger erfolgreich als Google. Auch Yahoo schwächelte. Googles Einnahmen stiegen dagegen im selben Zeitraum um 60 Prozent.

Seit 2004 haben die Redmonder schwer in das Thema Suche investiert, unter anderem mit Windows Live, das kürzlich bei Amazon USA eingeführt wurde. Damit dringt Microsoft nun seinerseits in Googles ursprüngliches Kerngeschäft vor. Schließlich, so verschiedene Analysten, habe Google Anwendungen im Portfolio, die Microsoft in seiner Ur-Domäne Software auf Dauer gefährlich werden könnten. Besonders kritisch verfolgt Microsoft Googles Software, die es dem Anwender ermöglicht, seinen Desktop mit Google zu durchsuchen. Auch mit Gmail alias Google Mail und der Terminverwaltung dringt Google in angestammte Microsoft-Bereiche vor und macht den Office-Produkten Konkurrenz.

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Microsoft und Yahoo gegen Google 
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