Opera Mini 2.0 - Kostenloser Handy-Browser in neuer Version
Handy-Browser mit Direkt-Download, Skin-Unterstützung und besserer Navigation. Mit zahlreichen Neuerungen ist ab sofort der kostenlose Handy-Browser Opera Mini 2.0 zu haben. Mit dem Browser lassen sich nun direkt auf dem Handy Dateien herunterladen, Lesezeichen per Kürzeltaste aufrufen und das Vor- und Zurückspringen besuchter Webseiten wurde vereinfacht. Opera Mini 2.0 kann auf allen Java-tauglichen Mobiltelefonen eingesetzt werden und verhilft diesen zu einem vollwertigen HTML-Browser.
Wie bereits berichtet , können mit Opera Mini 2.0 Dateien nun direkt auf dem Mobiltelefon heruntergeladen werden. So lassen sich etwa Bilder, MP3-Dateien oder andere Webinhalte ohne Umweg über einen PC auf das Mobiltelefon holen.
In die Startseite von Opera Mini lassen sich weitere Suchmaschinen einbinden und Lesezeichen können von der Startseite aus per Tastenkürzel bequem aufgerufen werden. Ferner soll Opera Mini 2.0 eine verbesserte Navigation erhalten haben, um leichter zu bereits besuchten Webseiten zu wechseln. Zudem kann die Oberfläche des Browser mit Hilfe von Skins den eigenen Wünschen angepasst werden.
Für den mobilen Einkauf unterstützt Opera Mini 2.0 die Lieferung per SMS. Online-Einkäufer bestellen etwa Klingeltöne, Spiele oder andere Handy-Inhalte über Opera Mini und erhalten die Inhalte per SMS. Die Abrechnung erfolgt dann über die Mobilfunkrechnung. Seit dem Start im Januar 2006 nutzen derzeit mehr als 2,5 Millionen Anwender Opera Mini auf ihrem Mobiltelefon, heißt es vom Hersteller.
Mit Hilfe von Opera Mini lassen sich auch mit Mobiltelefonen HTML-Seiten darstellen, deren Browser sonst häufig nur über WAP-Fähigkeiten verfügen. Das Rendering der Webseiten übernimmt ein Server, der Text und Bilder komprimiert an Opera Mini übergibt, was die Datenmenge auf rund ein Fünftel der sonst anfallenden Daten verringert. Als Beispiel nennt der Hersteller die Homepage von Stern.de, die nur rund 20 Prozent des üblichen Speicherbedarfs beansprucht, wenn sie per Opera Mini betrachtet wird.
Durch die Kompression lassen sich die Gebühren etwa für GPRS deutlich verringern, weil weniger Daten übermittelt werden. Zugleich beschleunigt dies die Seitendarstellung. Außerdem können Bilder wahlweise in hoher oder niedriger Qualität angezeigt werden. Entscheidet man sich für die niedrige Qualitätsstufe, senkt das den Datenverkehr nochmals. Wer ganz auf die Anzeige von Bildern verzichtet, verringert die Menge der übertragenen Daten nochmals und erhält die Inhalte schneller, muss dann aber möglicherweise Einbußen bei der Seitendarstellung hinnehmen. Die jeweilige Option lässt sich in den Browser-Einstellungen umschalten.
Opera Mini ist ab sofort gratis unter anderem in deutscher Sprache erhältlich, wenn man im WAP-Browser seines Mobiltelefons die URL mini.opera.com(öffnet im neuen Fenster) aufruft. Zudem stehen installierbare Programmarchive(öffnet im neuen Fenster) für die Smartphone-Plattformen Symbian, Windows Mobile und PalmOS sowie für BlackBerry-Geräte und ausgewählte Mobiltelefone zum Download bereit, um den Browser über den PC aufzuspielen. Eine Liste(öffnet im neuen Fenster) informiert über alle offiziell von Opera Mini 2.0 unterstützten Mobiltelefone.
Alternativ gibt es den Browser per Kurzmitteilung(öffnet im neuen Fenster) , indem man den Text OPERA an die deutsche Rufnummer 88988 versendet, was dann allerdings mit 3,98 Euro für die SMS zu Buche schlägt. Für Österreich lautet die Rufnummer 900696696 und kostet dort 3,- Euro, während die Kurzmitteilung in der Schweiz an die 987 gesendet werden muss, was mit 6,- Schweizer Franken abgerechnet wird.
Erst kürzlich freute sich Opera über eine große Akzeptanz von Opera Mini. Nach Opera-Angaben generieren die 2,5 Millionen Nutzer des Handy-Browsers ein Datenvolumen von 38 bis 76 GByte täglich, indem durchschnittlich 4 Millionen Webseiten pro Tag abgerufen werden.