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US-Medienindustrie warnt Universitäten vor Filesharing

RIAA und MPAA fordern Filterung von Campus-Netzen. In einem Brief an die Präsidenten von 40 US-Universitäten haben die Branchenverbände RIAA und MPAA die Verantwortlichen vor Urheberrechtsverletzungen in ihren lokalen Netzwerken gewarnt. Die Studenten würden in den schnellen Netzen Musik und Filme untereinander tauschen, meinen die Verbände.
/ Nico Ernst
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Wie die "Recording Industry Assiociation of America" (RIAA) und die "Motion Picture Association of America" zu wissen glauben, verwenden Studenten aus Angst vor Verfolgung nicht mehr allzu häufig die Tauschbörsen im Internet. Stattdessen würden sie mit auf LANs ausgelegten Programmen wie "DirectConnect" (DC++), "MyTunes" und "OurTunes" Dateien in den fixen Uni-Netzen tauschen.

Die Verbände weisen in ihrem Schreiben darauf hin, dass Mittel zur Filterung und Blockade dieser Software bereitstünden, nennt aber keine expliziten Maßnahmen. Eine konkrete Drohung gegenüber den Universitäten, sollten sie das Filesharing nicht unterbinden, sprachen RIAA und MPAA nicht aus.

Bereits 2003 hatte die RIAA jedoch vier Studenten von drei US-Universitäten verklagt , weil diese mit ähnlichen Techniken über die Campus-LANs Dateien getauscht hatten. Hatte der Verband der Plattenfirmen in den USA damals noch als einen der Gründe angeführt, die Hochschulen würden durch die Netzwerklast des Filesharings in ihrer Arbeit behindert, so fehlt diese Argumentation in der aktuellen Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) von RIAA und MPAA zur neuen Initiative.


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