US-Medienindustrie warnt Universitäten vor Filesharing

RIAA und MPAA fordern Filterung von Campus-Netzen

In einem Brief an die Präsidenten von 40 US-Universitäten haben die Branchenverbände RIAA und MPAA die Verantwortlichen vor Urheberrechtsverletzungen in ihren lokalen Netzwerken gewarnt. Die Studenten würden in den schnellen Netzen Musik und Filme untereinander tauschen, meinen die Verbände.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie die "Recording Industry Assiociation of America" (RIAA) und die "Motion Picture Association of America" zu wissen glauben, verwenden Studenten aus Angst vor Verfolgung nicht mehr allzu häufig die Tauschbörsen im Internet. Stattdessen würden sie mit auf LANs ausgelegten Programmen wie "DirectConnect" (DC++), "MyTunes" und "OurTunes" Dateien in den fixen Uni-Netzen tauschen.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker*in für Systemintegration
    3A Composites GmbH, Singen (Hohentwiel)
  2. Datenqualitätsmanager*in (w/m/d)
    Investitionsbank Schleswig-Holstein, Kiel
Detailsuche

Die Verbände weisen in ihrem Schreiben darauf hin, dass Mittel zur Filterung und Blockade dieser Software bereitstünden, nennt aber keine expliziten Maßnahmen. Eine konkrete Drohung gegenüber den Universitäten, sollten sie das Filesharing nicht unterbinden, sprachen RIAA und MPAA nicht aus.

Bereits 2003 hatte die RIAA jedoch vier Studenten von drei US-Universitäten verklagt, weil diese mit ähnlichen Techniken über die Campus-LANs Dateien getauscht hatten. Hatte der Verband der Plattenfirmen in den USA damals noch als einen der Gründe angeführt, die Hochschulen würden durch die Netzwerklast des Filesharings in ihrer Arbeit behindert, so fehlt diese Argumentation in der aktuellen Pressemitteilung von RIAA und MPAA zur neuen Initiative.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Janko Weber 03. Mai 2006

Ich verstehe dein/euer Problem nicht. *? Man weist Präsidenten von Universitäten darauf...

Der... 03. Mai 2006

Steinigen und Vergasen: Ja, kreuzigen: Nein. Das mit dem ans Kreuz nageln ist etwas aus...

XP55T2P4 03. Mai 2006

Falsch: der Schlüssel muß bei den staatlichen Behörden hinterlegt werden. Damit diese...

XP55T2P4 03. Mai 2006

Ich meine dagegen, das diese Tauschbörsen derzeit mit die größten Schleudern in dem...

Gizzmo 03. Mai 2006

ohne Worte. Die einzige Möglichkeit, sowas zu verhindern, ist: Kabel ziehen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /