Bericht: Apple bleibt bei 99 US-Cent pro Song
Dem Bericht(öffnet im neuen Fenster) zufolge hat sich Apple bereits am 1. Mai 2006 mit den vier größten Plattenfirmen der USA - Universal, Warner Music, EMI und Sony BMG - geeinigt bzw. seine Vorstellungen durchgesetzt. Quellen für die Angaben nennt die Financial Times nicht, und auch Apple Deutschland wollte zu diesem Artikel gegenüber Golem.de nicht Stellung nehmen.
Ein Einlenken der Musikgiganten ist jedoch wahrscheinlich, da Apple laut der Financial Times mit dem iTunes Music Store einen Marktanteil von rund 80 Prozent des Online-Musikvertriebes in den USA habe. Das Blatt zitiert zudem Zahlen der Marktforscher von Nielsen, nachdem dieser Markt 2005 um 194 Prozent gewachsen sei und damit 352 Millionen Songs online verkauft wurden. Dennoch mache dieser Vertriebsweg aber nur 5 Prozent des Umsatzes bei den Major-Labels aus, die Verkäufe von Alben auf CDs seien um 3,9 Prozent geschrumpft.
Vorausgegangen war der Einigung ein seit Monaten schwelender Streit, den Apple-CEO Steve Jobs schließlich zur Chefsache erklärte und auf den 99 US-Cent beharrte. Alles andere, so Jobs, sei für die Kunden zu undurchsichtig. Tatsächlich hatten die Content-Anbieter unter anderem vorgeschlagen, Neuerscheinungen von Top-Künstlern teurer anzubieten.