Streaming-Box von Sony: Fernsehen auf der PSP
Die auch "LocationFree" genannte Box wird über zwei analoge Verbindungen (Composite-Video, Stereoton) an einen Fernseher, einen Satelliten-Receiver oder einen Festplattenrekorder angeschlossen. Über einen im Heimnetzwerk bereits vorhandenen Router kann das Gerät dann per Ethernet Verbindung aufnehmen und die Videosignale so auch ins Internet streamen.
Dazu muss laut Sony eine mitgelieferte Software auf den PCs installiert werden, die dann die Streams anzapfen können. Der Kunde muss dabei sicherstellen, dass die Streams durch eine eventuell im Router vorhandene Firewall kommen. Die Internetanbindung muss zudem mindestens 300 KBit/s im Upstream schaffen, damit die Streams ohne Aussetzer ankommen. Der LF-PK1 stellt maximal einen Stream zur Verfügung, zudem lassen sich nur vier verschiedene Geräte versorgen, die zuvor autorisiert werden müssen.
Zu Hause funkt die LF-PK1 auch als WLAN-Gateway nach 802.11 b/g (maximal 54 MBit/s) mit eigener SSID. Das aufgebaute Location-Free-WLAN lässt sich unsicher per WEP und sicherer per WPA-PSK (mit TKIP) verschlüsseln. Der kleine Streaming-Server kann darüber hinaus auch eine PSP ab der Firmware 2.7 drahtlos mit Streams bedienen; das Spiele-Handheld kann so zum Fernsehen auf der Terrasse mutieren.
Eine Zertifizierung nach Intels "Viiv" oder "AMD Live!" bringt die Box nicht mit. Sony will die LF-PK1 ab dem Juni 2006 zu einem Preis um 500,- Euro über den Fachhandel vertreiben.
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