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Lesbarkeit auf mobilen Endgeräten lässt zu wünschen übrig

Bessere Schriften und neue Techniken gefragt. Optiker rechnen damit, dass auf Grund der derzeit steigenden Verbreitung von mobilen Endgeräten in Zukunft immer mehr Menschen immer früher kurzsichtig werden. Beleuchtete Displays, die dazu führen, dass das Auge seltener blinzelt, und kleine Schriften, die anstrengend zu lesen sind, sollen die Sehfähigkeit verschlechtern. Herstellern von Mobiltelefonen und Handhelds ist diese Problematik bewusst und so versuchen sie, die Lesbarkeit auf kleinen Bildschirmen zu optimieren.
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Microsoft setzt zum Beispiel bei Windows Mobile 2003 auf die Linotype-Schriftart "Frutiger Linotype". Sie zeichnet sich durch weit laufende Buchstaben mit sehr viel Leerfläche dazwischen aus. Auch die ClearType-Schriften verfolgen das Ziel, durch Glätten der Kanten, die bei der Darstellung von Buchstaben auf einem Display auftreten, die Lesbarkeit zu erhöhen.

Motorola setzt dagegen auf Größe. Auf den neuen Geräten, die gegen Ende des Jahres kommen sollen, erlauben die Amerikaner dem Nutzer, die Größe der Anzeige zu verändern. Andere Hersteller wie z.B. Sony gehen in eine andere Richtung. Sie wollen mittels neuer Bildschirmtechniken das Lesen eher dem auf Papier annähern.

Die Elektronik-Hersteller haben dabei mit den hohen Ansprüchen der Konsumenten zu kämpfen: Doug Walston, zuständig für das Benutzer-Design bei den mobilen Endgeräten von Motorola, sagt: "Jeder will große Buchstaben. Und gleichzeitig will der Kunde den ganzen Satz in einer Zeile haben. Und die Displays sollen hell ausgeleuchtet sein. Zugleich muss aber der Akku lange halten."


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