Microsoft-Chef Ballmer: Macs sind keine richtigen PCs

Bald eigene Unterhaltungselektronik von Microsoft?

Microsoft erwägt die Produktion eigener Unterhaltungselektronik über die Xbox/Xbox 360 hinaus, das sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer der Welt. Damit reagiert das Unternehmen auf den Erfolg des Konkurrenten Apple in diesem Sektor.

Artikel veröffentlicht am ,

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft plant die Herstellung eigener Hardware, um Apple im Bereich mobiler Unterhaltungselektronik Marktanteile abzunehmen. "Für den Gedanken, Hardware zu bauen, sind wir durchaus offen - wenn Hardware nötig dafür ist, um Software zu verkaufen", sagte der Microsoft-CEO Steve Ballmer der Zeitung Die Welt. Bei tragbaren Geräten werde sich in den nächsten Jahren sehr viel verändern, sagte Ballmer.

Stellenmarkt
  1. IT-Anwendungsbetreuer (m/w/d) Schwerpunkt ERP
    FUCHS & Söhne Service, Berching, Hainichen
  2. Consultant Data Governance (m/w/d)
    Lidl Digital, Neckarsulm
Detailsuche

Es sei auf Dauer unpraktikabel, verschiedene Apparate zum Musikhören, Spielen, Fotografieren oder Kommunizieren zu nutzen. Bei der Entwicklung eines "kleinen, integrierten Gerätes" werde Microsoft "nicht an der Außenlinie stehen". Wie die geplante Hardware aussehen könnte, werde das Unternehmen mitteilen, "wenn es so weit ist". Bisher ist Microsoft im Hardwarebereich nur mit den Spielkonsolen Xbox und ihrem Nachfolger Xbox 360 aktiv, von Eingabengeräten einmal abgesehen.

Microsoft werde zwar selbst nie einen PC bauen und in allen Bereichen auch weiterhin mit Hardware-Partnern kooperieren, sagte Ballmer. "Aber wir können das eine tun, ohne das andere zu lassen". Andernfalls bliebe Apple ohne ernst zu nehmende Mitbewerber - "und ich finde, jeder verdient ein wenig belebende Konkurrenz."

Von Windows auf Mac hält Ballmer nicht viel, nur wenige seien wohl bereit, den Preis für das zusätzliche Windows auszugeben, schließlich ist die Software für den Endkunden deutlich teurer, wenn er diese nicht zusammen mit einem neuen PC kauft. Ballmer selbst will sich auch keinen Intel-Mac kaufen, er bevorzuge "richtige PCs".

Golem Karrierewelt
  1. DP-203 Data Engineering on Microsoft Azure: virtueller Vier-Tage-Workshop
    12.-15.09.2022, virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Dass Windows selbst eines Tages kostenlos abgegeben und über Werbung finanziert wird, kann sich Ballmer nicht vorstellen: "Dann wäre ja stets ein Teil des Bildschirms mit Anzeigen belegt."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Kaiser 23. Jun 2008

Jeb 11. Mai 2007

Hauptsache, danach gings mit einer Stimmbandzerrung ins Spital.

Jeb 11. Mai 2007

getty+bash+framebuffer console. Was ist Windows?

Jeb 11. Mai 2007

Liegt aber am Marktanteil und nicht an den besseren Funktionen. Kompatibilität ist bei...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Einsparverordnungen
So sollen Verwaltung, Bürger und Firmen Energie sparen

Reduzierte Raumtemperaturen und ungeheizte Swimmingpools: Die Regierung fordert eine "nationale Kraftanstrengung" wegen des Gasmangels.

Einsparverordnungen: So sollen Verwaltung, Bürger und Firmen Energie sparen
Artikel
  1. Bildverkleinern in C#: Eine Windows-App zur Verkleinerung von Bilddateien
    Bildverkleinern in C#
    Eine Windows-App zur Verkleinerung von Bilddateien

    Wir zeigen mit Visual Studio, wie Drag-&-Drop funktioniert, klären, ob unter Windows runde Fenster möglich sind, und prüfen, wie aufwendig eine mehrsprachige Bedienungsoberfläche ist (ziemlich).
    Eine Anleitung von Michael Bröde

  2. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

  3. Geheimgespräche: Apple wollte angeblich Anteil an Facebooks Werbeeinnahmen
    Geheimgespräche
    Apple wollte angeblich Anteil an Facebooks Werbeeinnahmen

    Apples höherer Datenschutz macht Facebook inzwischen das Leben schwer. Zuvor soll es geheime Gespräche über eine Umsatzbeteiligung gegeben haben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG 38WN95C-W (UWQHD+, 144 Hz) 933,35€ • Sharkoon Light² 180 22,99€ • HyperX Cloud Flight 44€ • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und XFX RX 6800 XT 699€) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO 353,99€) [Werbung]
    •  /