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Überarbeitete Perl-Lizenzen geplant

Artistic License 2.0 und Contributor License Agreement 1.0

Die Perl Foundation hat einen ersten Entwurf der Artistic License 2.0 vorgelegt, an der sie seit dem Jahr 2000 arbeitet. Unter der von der Open Source Initiative (OSI) anerkannten Lizenz sind unter anderem die Programmiersprache Perl sowie ihre Komponenten lizenziert. Zum Schutz vor Patentansprüchen führt die Perl Foundation außerdem das Contributor License Agreement ein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Im Jahr 2000 begann die Perl Foundation mit den Arbeiten an einer neuen Lizenz; ungefähr zu dieser Zeit starteten auch die Vorbereitungen für eine neue Version der Programmiersprache Perl. Über eine extra eingerichtete Mailingliste schrieben die Entwickler einen ersten Entwurf, der dann an Anwälte und Organisationen weitergereicht wurde, bei denen Perl eingesetzt wird. Nachdem diese das Konzept überprüft haben, steht nun der erste öffentliche Entwurf zur Verfügung.

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Die Version 2.0 der Artistic License ist etwas länger als die Version 1.0 und enthält neue Regelungen. Der Inhalt soll jedoch größtenteils identisch sein. Vielmehr habe man Wert darauf gelegt, dass die Sprache vereinfacht wird. So soll die neue Lizenz sowohl für Anwälte als auch für Anwender einfacher zu verstehen sein, so dass rechtliche Folgen der Vorschriften deutlicher werden. Die Ideen von Perl-Erfinder Larry Wall sollen dabei jedoch erhalten bleiben, so die Perl Foundation.

Um Perl-Entwickler vor Patentansprüchen zu schützen, entstand zudem das Contributor License Agreement. Dieses sichert der Perl Foundation die uneingeschränkte Nutzung von zu Perl beigetragenem Code zu. Sollte dieser Quelltext patentierte Teile enthalten, muss der Foundation ein Nutzungsrecht eingeräumt werden.

Die Open Source Initiative erkennt die Artistic License 1.0 als freie Lizenz an. Der Entwurf der Version 2.0 ist ab sofort öffentlich zugänglich und auch das Contributor License Agreement ist online verfügbar. Wann Perl 6 und die neuen Lizenzen fertig sein sollen, gab die Perl Foundation jedoch nicht bekannt.

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