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Bitstream Access: T-Com ist verärgert

Telekom spricht von unverhältnismäßigem Markteingriff

Mit ihrem Entwurf einer Regulierungsverfügung zum IP-Bitstrom-Zugang sorgt die Bundesnetzagentur bei der Telekom für Verärgerung. Deren Konkurrenten hingegen zeigen sich erfreut über die Pläne.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Entwurf soll T-Com nicht nur eine Zugangsverpflichtung für Bitstream Access, sondern auch eine Vorabgenehmigungspflicht für die entsprechenden Entgelte auferlegt bekommen. Damit greife die Bundesnetzagentur in unverhältnismäßiger Weise in ein Marktsegment ein, "das nachweisbar von einer hohen Wettbewerbsdynamik und einem differenzierten Angebot auf Vorleistungsbasis geprägt ist", so Dr. Frank Schmidt, Leiter der Regulierungsabteilung T-Com. Die jetzt von der Behörde angedachten Regulierungsmaßnahmen seien sachlich nicht nachvollziehbar und könnten sich kontraproduktiv für den gesamten Breitbandmarkt auswirken.

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Aus Sicht von T-Com bedarf es keiner Auferlegung zusätzlicher Zugangsverpflichtungen, weil bereits seit zwei Jahren ein marktorientiertes Bitstream-Access-Angebot z.B. auf Basis von DSL-Resale angeboten wird. Zusammen mit Vorleistungsangeboten im Bereich des IP-Transportnetzes können Wettbewerber komplette Breitbandangebote gestalten und vermarkten.

Die Vorabgenehmigungspflicht für IP-Bitstream werde sich zudem kontraproduktiv auf den Breitbandvorleistungsmarkt auswirken. Im Moment seien Preisverhandlungen mit den Unternehmen jederzeit auf marktwirtschaftlicher Basis möglich, eine Vorabpreisgenehmigungspflicht könne dazu führen, dass direkte und flexible Preisverhandlungen durch bürokratische Auflagen ersetzt werden, so die Kritik der Telekom.

Der VATM, der Konkurrenten der Telekom vertritt, hingegen zeigt sich erfreut über den Vorschlag. Der Verband betont vor allem die Bedeutung von IP-Bitstream für den Privatkundenmarkt: "Zu begrüßen ist vor allem, dass der Regulierer ausdrücklich von x-DSL spricht und damit auch ein Zugang der Wettbewerbsunternehmen zu VDSL nicht ausgeschlossen wird", so Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM.

Die Bundesnetzagentur komme mit dem Entwurf einer von der EU-Kommission seit Jahren geforderten Umsetzung europäischer Standards nach und fördere damit zudem die Angebotsvielfalt in den ländlichen Gebieten. Anders als reines DSL-Resale, bei dem die Wettbewerber lediglich Telekom-Produkte unter eigenem Namen weiterverkaufen können, bietet IP-Bitstream die Möglichkeit, individuellere Kundenangebote auf einer weiteren Wertschöpfungsstufe zu machen. So können etwa variable oder von den Telekom-Produkten abweichende Bandbreiten und Qualitäten angeboten werden.

Zwar ist dies auch heute schon möglich, dies setzt aber beispielsweise die Anmietung der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) voraus.



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Deluxe2323 28. Mai 2006

Man könnte auch beides wieder zusammenführen, dann hat man einen Tele-kompost

ernstl. 27. Apr 2006

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