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LSB 3.1 mit besserer Desktop-Unterstützung

Umfangreiche Unterstützung für die Linux Standard Base

Auf dem Desktop Linux Summit legte die Free Standards Group jetzt die Version 3.1 der Linux Standard Base (LSB) vor. Erstmals unterstützt diese auch portable Desktop-Applikationen, ist modular aufgebaut und kommt mit einer speziellen Unterstützung für Trolltechs Qt 4 daher.

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Die Free Standards Group entwickelte die Linux Standard Base (LSB), um die interne Struktur von Linux-Systemen zu standardisieren. So legt sie beispielsweise fest, welche Bibliotheken vorhanden sein müssen und wie die Dateisystem-Hierarchie auszusehen hat. Applikationen, die für eine LSB-konforme Linux-Distribution geschrieben sind, sollen so auch auf anderen LSB-konformen Distributionen laufen.

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Die Version der Linux Standard Base 3.1 umfasst dabei auch den kürzlich verabschiedeten ISO-Standard "LSB Core" (ISO/IEC 23360).

Unter anderem Novell, Red Hat, Ubuntu, Asianux, Mandriva, Red Flag, Turbolinux, Xandros und andere Linux-Anbieter wollen ihre Distributionen nach der neuen LSB-Version zertifizieren. Unterstützung kommt zudem von AMD, CA, Dell, HP, IBM, Intel und RealNetworks.

Für eine bessere Unterstützung von Desktop-Applikationen wurde unter anderem Trolltechs Bibliothek Qt in die LSB aufgenommen, sowohl in der Version 3.3, die die Grundlage für KDE 3 darstellt, als auch Qt 4 in einer speziellen Standarderweiterung.

Neben der gezielten Unterstützung von Desktop-Applikationen und der Integration des ISO-Standards wurde die LSB-Roadmap nun den Plänen der großen Linux-Anbieter angeglichen und die Zusammenarbeit mit Linux- und Applikationsanbietern verstärkt, um für eine bessere Binärkompatibilität der Software zu sorgen.

Die nächste große Version der LSB wurde unterdessen verschoben: Die LSB 4.0 soll erst 2008, eventuell sogar erst 2009 erscheinen. Statt der Version 4.0 soll der LSB 3.1 Anfang 2007 eine Zwischenversion 3.2 folgen. Diese soll auch schon die Arbeit des Portland-Projektes enthalten, das sich bemüht, eine einheitliche Desktop-Schnittstelle für Linux-Systeme zu schaffen.



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