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Infineons Speichersparte macht wieder Gewinn

Neuer Speicherproduzent Qimonda soll am 1. Mai 2006 starten

Nach vier Quartalen, in denen Infineon Verluste zu verzeichnen hatte, meldet das Unternehmen nun für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2005/2006 einen EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) von 28 Millionen Euro. Verantwortlich für das positive Ergebnis ist vor allem Infineons Speichersparte, die in die Gewinnzone zurückgekehrt ist.

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Der Quartalsumsatz klettert gegenüber dem erstem Quartal 2005/2006 um 19 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro. Der Anstieg spiegelt einen signifikant höheren Umsatz in den Segmenten Speicherprodukte und Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket wider. Dennoch bleibt unter dem Strich ein Konzernfehlbetrag für das zweite Quartal von 26 Millionen Euro, dieser fällt aber deutlich geringer aus als mit 183 Millionen Euro im vorangegangenen Quartal.

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Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2006 konnte das Segment Speicherprodukte den Umsatz gegenüber dem Vorquartal beträchtlich steigern. Neben einer starken Zunahme der Bit-Lieferungen hat auch ein leichter Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise zu dieser Entwicklung beigetragen. Letzteres basierte im Wesentlichen auf höheren Preisen und Auslieferungen von DDR2-Speichern sowie einem höheren Anteil an Spezialprodukten innerhalb der Bit-Lieferungen als im Vorquartal. Im zweiten Quartal erwirtschaftete Infineon hier wieder ein positives EBIT.

Nach einem EBIT-Fehlbetrag von 118 Millionen Euro im ersten Quartal 2005/2006 wurde ein positives EBIT von 30 Millionen Euro erreicht. Verantwortlich dafür waren geringere Kosten pro Bit auf Grund gestiegener Bit-Lieferungen sowie ein leichter Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise.

Für das dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2006 geht Infineon davon aus, dass seine Bit-Produktion um etwa 10 Prozent steigen wird. Zudem soll das EBIT im dritten Quartal vom Wegfall zentraler Kosten positiv beeinflusst werden, die nach der rechtlichen Trennung des Segments Speicherprodukte bei den beiden Logiksegmenten verbleiben. Dieser Effekt wird teilweise durch den Aufbau einer eigenen Unternehmensinfrastruktur bei Qimonda gemindert.

Im Segment Communication Solutions war der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal rückläufig. Ursächlich dafür war vor allem der Nachfragerückgang nach Basisband-Komponenten, der nicht vollständig durch die signifikant höheren Umsätze im Geschäft mit Breitband-Zugangsprodukten des Unternehmens ausgeglichen werden konnte. Auf Grund dieses Umsatzrückgangs erhöhte sich der EBIT-Fehlbetrag gegenüber dem Vorquartal. Im Geschäft mit Breitband-Zugangsprodukten verzeichnete das Unternehmen im zweiten Quartal erneut eine Verbesserung des operativen Ergebnisses.

Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2006 erwartet Infineon gegenüber dem hohen Niveau des zweiten Geschäftsquartals vor allem im Segment Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, dass Umsatz und EBIT der beiden Logiksegmente insgesamt rückläufig sein werden. Infineon geht weiter davon aus, dass die Ausgliederung des Segments Speicherprodukte am 1. Mai 2006 abgeschlossen sein wird. Zum 1. Mai 2006 soll dann Qimonda seine Geschäftstätigkeit aufnehmen.

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