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HyperTransport 3.0: Bis 2,6 GHz und neue Steckkarten

Da sich der Bus nun flexibel aufteilen lässt und sehr lang sein darf, ist nun auch endlich die seit 2004 durch die Entwürfe geisternde HyperTransport-Steckkarte namens "HTX" verabschiedet worden. Die Entwickler sehen sie ausdrücklich nicht als Ersatz für PCI-Express, sondern nur als Ergänzung für spezielle Anwendungen unter anderem bei Netzwerken und in der Telekommunikation. In einem PDF spricht das HT-Konsortium aber auch von "Professional Gaming Platforms", erklärt aber nicht, ob damit beispielsweise Spiele-Automaten oder doch die Werkzeuge der eSportler gemeint sind.

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Bei all diesen Anwendungen könnte HTX durch die direkte Anbindung an den Prozessor vor allem die Latenzen senken - von bis zu 25 Prozent gegenüber PCI-Express ist die Rede. Durch die lange Entwicklungszeit ist HTX aber nur mit Geschwindigkeiten von 200 bis 800 MHz spezifiziert, was 6,4 GByte pro Sekunde entspricht - immerhin noch mehr als die rund 4 GByte/s bei PCI-Express-Grafikkarten. Es ist jedoch vorgesehen, auch die Taktfrequenzen von HTX zügig nach oben zu schrauben.

HTX neben PCIe
HTX neben PCIe
Bei der physikalischen Ausführung des HTX hat man sich bei PCI-Express bedient: Die seit zwei Jahren im Markt bewährten Sockel und Stecker kommen von x1 bis zu x16-Steckplätzen für HTX zum Einsatz. Laut des HT-Konsortiums entwickeln unter anderem Asus, Iwill und MSI bereits entsprechende Boards mit wohl einem x16-Steckplatz. Passende Karten etwa für Verschlüsselung und Netzwerkspeicher sollen von NetLogic und Raza kommen.

Die für Juni 2006 erwarteten AMD-Prozessoren für den AM2-Sockel werden im übrigen noch nicht mit HyperTransport 3.0 arbeiten.

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Dummy 11. Mai 2006

Versteh ich net? Warum sollten das so viel besser sein? Entscheidend ist doch immer...

Dummy 11. Mai 2006

So ein Quatsch! HT 3.0 ist vollkommen Abwärtskompatibel. D.h. ein HT 1.0 Device kann...

Anonymous 26. Apr 2006

Dafür gibt's sog. Solid Platforms und entsprechende Verträge im Enterprise-Bereich mit...


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