Abo
  • IT-Karriere:

Rambus besiegt Hynix: 307 Millionen US-Dollar Schadensersatz

US-Gericht erkennt zehn Patentansprüche an

In dem seit dem Jahr 2000 zwischen Rambus und Hynix schwelenden Rechtsstreit kann Rambus einen wichtigen Etappensieg verzeichnen. Ein US-Gericht hat Rambus 306,9 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen - und Rambus rechnet sich nun gute Chancen in seinen weiteren Verfahren aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Urspünglich hatte Hynix Rambus verklagt, da der Speicherhersteller elf Patente von Rambus anzweifelte. Rambus reagierte mit einer Gegenklage und wollte die Gültigkeit von 59 Patentanprüchen aus 14 Rambus-Patenten festgestellt haben, Hynix habe diese mit seinen SDR- und DDR-Speichern verletzt. Der zuständige Richter grenzte schließlich auf zehn Patentansprüche ein.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Bielefeld
  2. AKDB, München

Mit der aktuellen Entscheidung stellt das Gericht nun fest, dass diese zehn Ansprüche allesamt gültig seien und Hynix sie durch den Verkauf seiner Speicher in den USA verletzt hat. Für den Zeitraum von Juni 2000 bis Ende 2005 soll Hynix dafür an Rambus 306,9 Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen. Darin sind mögliche Ansprüche aus der Zeit vor der Klageerhebung und aus anderen Ländern noch nicht enthalten, betonte Rambus in einer Pressemitteilung. Abgeschlossen ist der Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen damit noch nicht, denn es steht noch eine weitere Gegenklage von Hynix an, über die im Sommer 2006 entschieden werden soll.

Auch in drei weiteren Rambus-Verfahren gibt es noch kein endgültiges Urteil. So klagt das Unternehmen gegen Micron, Samsung und Nanya wegen Patentverletzung bei SDR- und DDR2-Speichern. In einer weiteren Klage wirft Rambus diesen drei Unternehmen auch vor, Patente zu DDR2, GDDR2 und GDDR3 verletzt zu haben. Und gegen die von Rambus in den Jahren 1999 bis 2002 vermutete Verschwörung von Micron, Hynix und Samsung ist auch noch ein Verfahren anhängig.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 449,00€
  2. (u. a. Wreckfest für 16,99€, Fallout 76 für 16,99€)
  3. (u. a. Kingston A400 1.92 TB für 159,90€ + Versand statt ca. 176€ im Vergleich)
  4. (u. a. Logitech MX Master Gaming-Maus für 47,99€, Gaming-Tastaturen ab 39,00€, Lautsprecher ab...

Billiam 25. Apr 2006

Jo die rambus rams für die ersten P4s waren schon geil. aber einfach mal überteuert...

Rainer Haessner 25. Apr 2006

Hallo, Das ist so weit schon o.K. Die Frage ist nur, wie manin der Halbleiterbranche...


Folgen Sie uns
       


Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019)

Wenn es um 8K geht, zeigt sich Sharp optimistisch: Nicht nur ein riesiger 120-Zoll-Fernseher ist dort zu sehen, sondern es gibt auch einen kleinen Blick in die nahe Zukunft.

Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Killer trifft Gans
Indiegames-Rundschau
Killer trifft Gans

John Wick Hex ist ein gelungenes Spiel zum Film, die böse Gans sorgt in Untitled Goose Game für Begeisterung und in Noita wird jeder Pixel simuliert: Die Indiegames des Monats sind abwechslungsreich und hochwertig wie selten zuvor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  2. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
  3. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten

Offene Prozessor-ISA: Wieso RISC-V sich durchsetzen wird
Offene Prozessor-ISA
Wieso RISC-V sich durchsetzen wird

Die offene Befehlssatzarchitektur RISC-V erfreut sich dank ihrer Einfachheit und Effizienz bereits großer Beliebtheit im Bildungs- und Embedded-Segment, auch Nvidia sowie Western Digital nutzen sie. Mit der geplanten Vektor-Erweiterung werden sogar Supercomputer umsetzbar.
Von Marc Sauter

  1. RV16X-Nano MIT baut RISC-V-Kern aus Kohlenstoff-Nanoröhren
  2. Freier CPU-Befehlssatz Red Hat tritt Risc-V-Foundation bei
  3. Alibaba Xuan Tie 910 Bisher schnellster RISC-V-Prozessor hat 16 Kerne

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /