Auch Digitalkameras hinterlassen "Fingerabdrücke"

Forscher wollen mit neuer Technik Kinderporno-Produzenten überführen

Forscher der Universität Binghamton wollen mit einer neuen Technik Produzenten von Kinderpornos beikommen. Ihre Technik soll es erlauben, einzelne Fotos einer bestimmten Digitalkamera zuzuordnen, mit der diese aufgenommen wurden, ähnlich wie heute in der Forensik Kugeln einer Waffe zugeordnet werden können.

Artikel veröffentlicht am ,

Die drei Forscher um Professor Jessica Fridrich nutzen dazu das für jede Kamara typische Rauschmuster, das sich in den Bildern wiederfindet. Obwohl diese Rauschmuster für das menschliche Auge weitgehend unsichtbar sind, hinterlassen Kameras damit doch eine Art Fingerabdruck auf den Bildern. Dieser Fingerabdruck lässt sich mit einem Algorithmus der Forscher ermitteln, hat man mehrere Aufnahmen aus einer Kamera vorliegen.

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Liegt Ermittlern also die Kamera oder zumindest einige dieser Kamera zuzuordnenden Bilder vor, lässt sich mit dem Algorithmus ein Fingerabdruck ermitteln und so feststellen ob ein zu untersuchendes Bild mit der jeweiligen Kamera aufgenommen wurde. Ein einzelnes Bild reicht für die Analyse nicht aus.

In Tests analysierten die Forscher rund 2.700 Bilder von neun Kameras mit einer Erfolgsquote von 100 Prozent. In Zukunft wollen die Forscher auch gescannte und mit einer Videokamera aufgenomme Bilder analysieren können. Auf die Technik selbst haben die drei bereits zwei Patente beantragt.

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nt 25. Apr 2006

..na heute Schule geschwänzt?

Peter Smith 25. Apr 2006

Wie soll das gehen ? Normalerweise wird doch keiner seine 6 oder 8 Mio Pixel-Bilder...

Network-IT-Profi 25. Apr 2006

sagt man nciht wenn man die alle buchsaben mit dem richtigem am anfang und am ende (und...

Network-IT-Profi 24. Apr 2006

schön eärs wenn sie das tun würde dan könte man sich viel korregierarbeit sparen tut...



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