Auch Digitalkameras hinterlassen "Fingerabdrücke"
Die drei Forscher um Professor Jessica Fridrich nutzen dazu das für jede Kamara typische Rauschmuster, das sich in den Bildern wiederfindet. Obwohl diese Rauschmuster für das menschliche Auge weitgehend unsichtbar sind, hinterlassen Kameras damit doch eine Art Fingerabdruck auf den Bildern. Dieser Fingerabdruck lässt sich mit einem Algorithmus der Forscher ermitteln, hat man mehrere Aufnahmen aus einer Kamera vorliegen.
Liegt Ermittlern also die Kamera oder zumindest einige dieser Kamera zuzuordnenden Bilder vor, lässt sich mit dem Algorithmus ein Fingerabdruck ermitteln und so feststellen ob ein zu untersuchendes Bild mit der jeweiligen Kamera aufgenommen wurde. Ein einzelnes Bild reicht für die Analyse nicht aus.
In Tests analysierten die Forscher rund 2.700 Bilder von neun Kameras mit einer Erfolgsquote von 100 Prozent. In Zukunft wollen die Forscher auch gescannte und mit einer Videokamera aufgenomme Bilder analysieren können. Auf die Technik selbst haben die drei bereits zwei Patente beantragt.
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