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KfW verkauft 4,5 Prozent der Telekom für 2,68 Mrd. Euro

Private-Equity-Unternehmen Blackstone steigt bei der Telekom ein. Die KfW hat 4,5 Prozent bzw. 191,7 Millionen Aktien der Deutschen Telekom an Blackstone verkauft. Der Preis pro Aktie wurde auf 14,- Euro festgesetzt, was 2,6 Prozent über dem Schlusskurs der Aktie vom vergangenen Freitag liegt. Der Gesamtkaufpreis beträgt somit 2,68 Milliarden Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit dem Verkauf an das Private-Equity-Unternehmen Blackstone reduziert sich der Anteil, den die KfW an der Telekom hält, auf 17,3 Prozent. Der Bund hält weiterhin 15,2 Prozent an der Telekom, so dass Bund und KfW zusammen die größten Aktionäre der Telekom bleiben. Darüber hinaus hat die KfW im Hinblick auf weitere Verkäufe von Telekom-Aktien eine einjährige Haltefrist mit Blackstone vereinbart.

Blackstone strebt laut CEO Stephen A. ein langfristiges Engagement bei der Telekom an: "Unsere Absicht ist es, das Unternehmen und sein Management – insbesondere auf Aufsichtsratsebene – dabei zu unterstützen, auf kollegiale Weise eine Strategie der langfristigen Steigerung des Unternehmenswertes umzusetzen, die allen Anteilseignern zugute kommt." . Die KfW ist die Förderbank des Bundes und der Länder und hat eine Bilanzsumme von 341 Milliarden Euro. Neben ihren Förderaufgaben unterstützt sie den Bund bei der Privatisierung ehemals staatlicher Unternehmen wie der Deutschen Post AG (KfW-Anteil 41,7 Prozent) und der Deutschen Telekom AG.


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