HD-Web: Auf dem Weg zum hochauflösenden Web

Safari-Entwickler machen Vorschläge für hochauflösende Webseiten

Immer höher auflösende Displays stellen Browser- und Webentwickler vor neue Herausforderungen - je höher die Auflösung, desto kleiner zunächst einmal die darauf gerenderten Webseiten. Abhilfe schafft der Zoom-Schalter des Browsers, von der hohen Auflösung bleibt dann wenig. Dave Hyatt, der bei Apple am Webbrowser Safari mitarbeitet, hat nun Ideen vorgestellt, diesem Dilemma zu begegnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ob der Problematik, ausreichend große und auch gut lesbare Inhalte bei dennoch immer höher auflösenden Displays darzustellen, rücken die Entwickler von Apples WebKit, der auf KHTML-basierenden Grundlage für Safari, vor allem die Bilder in den Vordergrund. Schriften lassen sich schon heute recht problemlos über die Zoom-Funktion des Browser skalieren, bei Bildern leidet hingegen die Qualität, werden diese hochskaliert.

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Eine Lösung des Problems können Vektorgrafiken vorzugsweise im SVG-Format sein, doch nicht alle Inhalte können so dargestellt werden und auch nicht jeder Webdesigner will damit umgehen. Daher wollen die Safari-Entwickler einen Weg einschlagen, der auch weiterhin die Nutzung von Bitmap-Grafiken in gängigen Formaten wie PNG, JPEG oder GIF genutzt werden können. Doch diese können beispielsweise in höherer Auflösung angeboten, die Darstellungsgröße im CSS-Code gesetzt werden. Wird eine Webseite dann vergrößert dargestellt, stehen so auch die Grafiken in höherer Auflösung zur Verfügung. Nachteil: Bei geringer auflösenden Displays werden unnötig große Bilder und damit Datenmengen übertragen.

Damit aber nicht genug, denn nicht an allen Stellen lassen sich derzeit entsprechende Größenangaben, die sich auf die Darstellung beziehen, setzen. CSS3 schafft aber auch hier Möglichkeiten, auf die Hyatt in Bezug auf Hintergrund-Grafiken, Listen-Bullets oder Kantenbilder verweist.

Doch all diese Ansätze sind recht beschränkt, ein eher allgemeiner Ansatz wäre "bedingte Einbindung" von Stylesheets, die in CSS3 vorgesehen sind, so Hyatt. Je nach Display-Auflösung und Zoom-Faktor könnten verschiedene CSS-Dateien eingebunden werden, die dann auf Grafiken in unterschiedlichen Auflösungen verweisen. Dazu wollen die Safari-Entwickler eine "Device-Pixel-Ratio" einführen.

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Ihren Vorschlag stellen die Apple-Entwickler ausdrücklich öffentlich zur Diskussion und bitten explizit auch Entwickler anderer Webbrowser um Kommentare. Einige der Ansätze wurden im WebKit bereits umgesetzt, um die Möglichkeit zu schaffen, Webseiten auf hochauflösenden Displays in besserer Qualität darzustellen.

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Nameless 30. Apr 2006

Für sowas gibts doch JPEG Progressiv. Müsste man nur noch irgendwie einstellen, wie...

Missingno. 27. Apr 2006

Kann sein, da war ich schon lange nicht mehr. "g " sagt dir etwas, ja? Der Request geht...

dor Nocci 27. Apr 2006

gut, dass der IE, den immerhin ~70% der User (noch) einsetzen, bei dieser Angabe nur mit...

SoulCover 25. Apr 2006

also mein firefox ist immer auf vollbild, das mit der textbreite finde ich einleuchtend...

sAm_vdP 25. Apr 2006

Bist halt 'n Depp.



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