Ryanair will Handy-Verbot in Flugzeugen kippen

Mehrere Millionen Euro Umsatz erwartet

Ab 2007 will die Billigfluggesellschaft Ryanair ihren Passagieren erlauben, im Flugzeug zu telefonieren. Die Airline will in entsprechende Technik an Bord investieren, die es ermöglicht, Telefongespräche ohne direkten Kontakt zu den Basisstationen am Boden zu übertragen. Dafür soll Ryanair einen Teil der lukrativen Roaming-Gebühren einstreichen. Darüber hinaus will die Gesellschaft ihren Passagieren auch mobile Spiele anbieten.

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Mit beiden Ideen versucht Ryanair, gegen die steigenden Kerosinkosten anzukämpfen, die derzeit den Gewinn drücken. Nach Angaben der Sunday Times soll Ryanair mit verschiedenen Netzbetreibern und Ausrüstern in Gesprächen stehen, die die nötige Technik in die 120 Flugzeuge der Airline bringen könnten. Ein Teil der Technik könnte von Altobridge, einer Firma aus der englischen Grafschaft Kerry, kommen. Altobridge hat seine Technik bereits bei Boeing ausprobiert. Und genau dort kauft Ryanair am liebsten seine Flieger.

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Mobiltelefone dürfen derzeit in Europa nicht in Flugzeugen genutzt werden, da sie möglicherweise mit den empfindlichen Navigationssystemen an Bord und den Basistationen am Boden kollidieren. Das könnte sich jedoch in Zukunft über eine Art Umleitung ändern. Mehrere europäische Firmen haben die dafür nötige Technik entwickelt. Ein kleiner Transmitter - eine so genannte Picozelle - im Flugzeug sammelt alle ein- und ausgehenden Anrufe an Board und schickt sie über Satellit an die Mobilfunknetze am Boden.

Wie viel genau die irische Fluggesellschaft mit den Roaming-Diensten verdienen will, ist offen, Analysten schätzen jedoch, dass es sich um mehrere Millionen Euro pro Jahr handelt. Der Umsatz der Iren beläuft sich jährlich auf etwa 1,7 Milliarden Euro. 16 Prozent davon, so Analysten, sollen auf Nebenverkäufe wie z.B. Getränke und Snacks entfallen.

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