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Apple kämpft mit Musikindustrie um iTunes-Preise

Steve Jobs besteht auf 99 US-Cent pro Song. Einem Bericht der New York Post zufolge streiten sich die vier größten Plattenfirmen der USA mit Apple um das zukünftige Preismodell im iTunes-Store von Apple. Die Fronten sind verhärtet: Apple will einen Einheitspreis, die Medienkonzerne bestehen auf flexiblen Preisen.
/ Nico Ernst
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Wie die New York Post berichtet(öffnet im neuen Fenster), laufen die Verträge zwischen Universal, Warner Music, SonyBMG und der nordamerikanischen EMI im Laufe der nächsten beiden Monate aus. Das Blatt beruft sich auf hochrangige Musik-Manager und zitiert eine seiner Quellen mit den Worten: "Wo bitte legt denn der Verkäufer den Preis für die Inhalte fest?"

Diese harten Worte sind die Quintessenz unterschiedlicher Auffassungen vom digitalen Musikvertrieb. Während Apple getreu seiner Firmenphilosophie zum Start von iTunes alles so einfach wie möglich gehalten hat und jeder Song 99 US-Cent kostet, besteht die Musikindustrie auf variablen Preisen. So sollen ganze Alben zwar billiger werden, einzelne Songs aber teurer. Laut der New Yorker Tageszeitung zahlt Apple an die Plattenfirmen derzeit zwischen 60 und 80 Cent pro Musikstück, aber immer denselben Betrag, je nach Unternehmen. Die Musikkonzerne wollen nun die Preise für jedes Stück selbst festlegen.

Apple-CEO Steve Jobs selbst soll laut dem Bericht auf dem Einheitspreis bestehen. Jobs hatte bereits im vergangenen Jahr den Plattenfirmen wörtlich "Gier" vorgeworfen. Die Positionen seien derart festgefahren, dass einige Musik-Manager damit drohten, ihre Inhalte aus iTunes zurückzuziehen. Dies, so die Post, sei jedoch unwahrscheinlich. Vielmehr, so die Informanten des Blattes, würden die Musikkonzerne sich in den nächsten Wochen den Wünschen von Apple beugen.


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